Autorenarchiv: Fahrgast Radagast

Angstkulturwandel

Dieselgate

Zwingend für dieses unethische Verhalten und für diese Trickserei und die Illegalität, die man dort gezeigt hat, ist einzig und allein die Angstkultur, [...] ein Spezifikum von Volkswagen, und dieses Spezifikum hat man jetzt aufgehoben. Ein gewisser Helmut Becker, ehemaliger Chefvolkswirt von irgendwo, im Deutschlandfunk Dieses Spezifikum hat man jetzt aufgehoben, und zwar mit Karacho. Mehr …

Offener Brief

an den lieben Gott im Himmel über der Autobahn Lieber Gott, ich hatte im vergangenen Jahr darum gebeten, mir Deinen Knecht Weselsky von der GDL zu überlassen, damit ich ihm die Füße über offenem Feuer röste, zur Strafe dafür, daß er mich in einem Ort namens Bückeburg hat aussetzen lassen, damit ich daselbst an Getränkemangel Mehr …

Über die natürliche Rolle der Frau im Abwaschwesen und ihre Beeinflussung durch die Unternehmenskultur

Wie mir am Dienstag auffiel – heute ist Mittwoch, und die Situation in der Teeküche ist nicht besser geworden -, hatte sich das schmutzige Geschirr in der Teeküche der Abteilung so stark vermehrt, daß ich keinen Platz für meine Teekanne mehr fand. Ich mußte erst einige schmutzige Teller übereinanderstapeln, um Platz zu schaffen, und um Mehr …

Kernkundschaft

Wir sind modern und gehen gern ins Tuchgeschäft für bessere Herrn Kaspar, Jesper und Jonathan Die Investitionsruine Karstadt soll nach dem Willen des Ruineninvestors Banquo, der erst kürzlich in die Ruine investiert hat – bzw. in das, was sein Vorinvestor Berggruen von ihr übrig gelassen hat, der sie, beziehungsweise das, was ihr Manager Middelhoff, der Mehr …

Offener Brief

an den lieben Gott im Himmel über Bückeburg Lieber Gott, eigentlich wollte ich mit diesem Brief gar nicht Dich behelligen, sondern ich wollte an den Obermotz der Lokführer geschrieben haben, dem ich vorschlagen wollte, sich von mir die Füße über offenem Feuer rösten, und mich zuschauen zu lassen zu lassen, wie das Fett aus seinen Mehr …

Qualitätsvorschläge zur Güte

Und wenn wir es so machen?

Es geht mir zwar von Herzen am Hosenboden vorbei, ob eine Maut eingeführt wird oder nicht, und wer bei dem Gezänk den Kopf behält und wer auf der Walstatt bleibt, das ist mir auch egal, aber irgendwann muß es ja auch mal gut sein, deswegen schnell vor dem Ende des Sommerlochs noch ein Vorschlag zur Mehr …

Offener Brief

an die meist nicht geschätzten Nazis allerorten, insbesondere aber in der Nähe des Bahnhofs Meist nicht geschätzte Nazis! Wie geht’s? Was macht das lebensunwerte Leben? – Was denn? – Nanu!? – Tatsächlich? – Und ich hatte immer gedacht, ‘lebensunwertes Leben’ sei der Ausdruck, mit dem man eure spezifische Art und Weise, die Zeit totzuschlagen (Springerstiefel) Mehr …

“Deutschland ist nicht der Reparaturbetrieb Europas”

sagt einer, der es nicht wissen muß, und auch garantiert nicht weiß, nämlich der Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer. Denn warum eigentlich wohl nicht? Reparaturbetriebe verdienen sich doch einen goldenen Hintern, wenn ich mal hochrechne, was der Reparaturbetrieb meines Pandas für das Auswechseln eines popeligen Querlenkers in Rechnung stellt: so ein kleines Auto! So ein Mehr …

Ach du Scheiße!

Du willst ein lächelndes Jahr sein, 2014? Und was ist das hier? “Der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) geht offenbar in den Vorstand der Deutschen Bahn. Der 54-Jährige solle ein eigens für ihn geschaffenes Ressort übernehmen, das die langfristige Unternehmensstrategie und Kontakte zur Politik umfasse, berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise Mehr …

Wolle mer se oistelle?

Auch eine Spätfolge des Mehdornschen Versuches, die Bahn auf den Börsenstrich zu schicken und gleichzeitig an den Unterhaltskosten zu sparen: es gibt nicht mehr genug Bahnvorstände, die man hinauswerfen könnte. Deutlich wird das zurzeit in Rheinland-Pfalz, wo eine Gemengelage aus Unverhersehbarem (Fahrgäste, die mit der Bahn fahren wollen), Vorhersehbarem (Sommerferien und Fahrdienstleiter, die sich in Mehr …