Monat Januar 2009

Archiv nach Monaten

Holocaust-Leugner leugnet Holocaust-Leugnung

Die Äußerungen im Interview mit dem Käsdorfer Metropolitan ließen nichts an Undeutlichkeit vermissen: „Erlaubt, dass ich mich William Williamson nenne. Der reine schöne Bildschirm hier soll nicht mit meinem wahren Namen befleckt werden, der meine Familie mit Abscheu und Entsetzen, ja mit Ekel erfüllt. Haben nicht die empörten Winde seine Schmach bis in die entlegensten Mehr …

Strom ist Liebe

E.ON Chef Bernotat hat das Urteil des Bundessozialgerichtes begrüßt, nachdem die Kürzung der Hartz IV-Sätze für Kinder auf 60% des Regelsatzes nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist. “Es gibt keinen sachlichen Grund, Kinder in ihrem Recht auf Stromverbrauch gegenüber Erwachsenen zu benachteiligen,” sagte Bernotat dem Käsdorfer Metropolitan (KM). “Das Recht auf Stromverbrauch ist ein Mehr …

Bad World

Bad Bank Auf breite Ablehnung sind die Überlegungen gestoßen, den Bankensektor durch die Gründung einer oder mehrerer “Bad Banks” zusätzlich unter die Arme zu greifen. Führende CDU-Politiker lehnten solche Pläne ebenso wie der Bund der Steuerzahler und hochrangige Gewerkschafter ab. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Vizevorsitzende Jürgen Rüttgers sagte der “Bild”-Zeitung: “Ich halte nichts davon, den Mehr …

Aus dem Mustopf

Kreationismus ist ein Megathema des 21. Jahrhunderts
Bischof Wolfgang Huber
 
Wenig bekannte Fakten:
 
 
  • Ein Drittel der Deutschen glaubt nicht, daß Menschenaffen und Affenmenschen gemeinsame Vorfahren haben.

  • Zwei Drittel der Deutschen glauben, daß das andere Drittel und die Affen gemeinsame Vorfahren haben.

  • Ein Fünftel der gemeinsamen Vorfahren lehnt die Anerkennung der Vaterschaft so oder so ab.

  • Heftige Kritik von Seiten der Kreationisten für seine Evolution muß in letzter Zeit immer häufiger Gott einstecken. Angesicht der Ausbreitung einer materialistischen Weltanschauung und einer radikalen Naturalisierung des Menschen sei der christliche Schöpfungsglaube heute vielfach herausgefordert, doch alle Unterstützung, die er, der christliche Glaube, von Gott erfahre, sei dessen Schweigen und Verborgenheit! Dabei sei er es doch, der durch seine Schöpfung die Mißinterpretation durch die Evolutionisten erst möglich gemacht habe. Geht es nach den Kreationisten, wird Gott heute abend auf seinem Zimmer bleiben und keinen Pudding bekommen.

  • Nach dem Langzeit-Kreationismus ("1000 Jahre wie ein Tag") und dem Kurzzeit-Kreationismus ("6-Tage-Schöpfung") kommt nun aus den USA die Welle des Turbo-Kreationismus. Turbo-Kreationismus hält, daß Gott für die Schöpfung nur fünfeinhalb Tage brauchte, und am Nachmittag des sechsten Tages die Gelegenheit zu einem Golf-Schnupperkurs wahrnahm, der im Preis inbegriffen war.

  • Ein Kreationist, der sich zu der These verstiegen hatte, die Existenz von Kreationisten widerlege die Existenz eines 'intelligenten' Designers, ist von seinen Mitkreationisten in christlicher Milde ermahnt worden, in Zukunft doch lieber erst nachzudenken, und dann Statements abzugeben.

  • Bis heute immer noch unerforscht ist leider die Frage, ob Fischstäbchen und Kartoffelbrei einen gemeinsamen Vorfahren haben.

  • Nur noch eine Minderheit von Kreationisten bekennt sich heute zur Flat-Earth-Theorie. Die meisten favorisieren Modelle aus mehr oder weniger eleganten Polyedern. Beliebtestes Modell ist 2009 der Pentagon-Dodekaeder, mit etwas Abstand folgt der Ikosaeder. Schlichtere Gemüter hangen nach wie vor dem Oktaeder an. Die Kugelform wird allgemein abgelehnt.

  • Einmal stritten sich zwei Kreationisten, an welchem Tag Gott das Schießpulver erfunden hatte. Wie ein durchreisender Evolutionist das hörte und ärgerlich rief, 'Ihr beide habt ja ein Brett vor dem Kopf!', da griffen sie sich an die Stirn und wollten das Brett weg nehmen, und als der Evolutionist ungeduldig hinzufügte, 'Bei euch piept es ja!', da standen sie mit offenen Mündern wohl an die drei Minuten still, und lauschten. Dann sprachen sie, 'Das muß ein Irrtum sein, guter Mann, wir können nichts hören.' - In Wahrheit hat sich das Schießpulver in einem langen Prozeß durch natürliche Auslese aus seinen weniger komplexen Vorformen Salpeter, Holzkohle und Schwefel entwickelt, wie man überall nachlesen kann.

À la recherche du mot juste

      "Kennst du das Lied 'Wenn einer einen andern fängt, der durch den Grünkohl läuft'? Ich wäre gern -"
      "Es heißt 'Wenn einer einen andern trifft, der durch den Grünkohl läuft'!" sagte Phoebe. "Das ist ein Gedicht von Robert Burns."
      "Das weiß ich auch, daß es ein Gedicht von Robert Burns ist."
      Sie hatte aber ganz recht. Es heißt 'Wenn einer einen andern trifft, der durch den Grünkohl läuft'. Damals wußte ich das allerdings noch nicht.
      "Ich dachte, es hieße 'Wenn einer einen andern fängt'", sagte ich. "Aber jedenfalls stelle ich mir immer kleine Kinder vor, die in einem Grünkohlfeld ein Spiel machen. Tausende von kleinen Kindern, und keiner wäre in der Nähe - kein Erwachsener, meine ich - außer mir. Und ich würde am Rand einer verrückten Klippe stehen. Ich müßte alle festhalten, die über die Klippe hinauslaufen wollen - ich meine, wenn sie nicht achtgeben, wohin sie rennen, müßte ich vorspringen und sie fangen. Das wäre einfach der Fänger im Grünkohl. Ich weiß schon, daß das verrückt ist, aber es ist das einzige, was ich wirklich gern wäre. Ich weiß natürlich, daß das verrückt ist."