Monat Juli 2012

Archiv nach Monaten

Offener Brief

an die Grünen Berlin wahrscheinlich, oder Fresenhagen oder wo Liebe Grüne, das ist mir auch nicht an der Wiege gesungen worden, daß ich mal einmal einen Brief mit ‘Liebe Grüne’ anfangen würde, das dürft Ihr mir wohl glauben. An meiner Wiege ist gesungen worden: “Guter Mond, du gehst so stille” und “Die Blümelein sie schlafen” Mehr …

Neues aus der Jurisprudenz

Beschnittene Männer, so lautet ein Urteil des Kölner Klüngelgerichts von neulich, sind kriminell. Vorhautlosigkeit verstößt gegen die körperliche Komplettitätsvorschrift aus den Zeiten des kurkölschen Kastratenchorwesens, die besagt, daß Mannsleute stets alle ihre Teile mit sich führen müssen (sei es in einem Beutel- oder Schächtelchen), sowie gegen die Preußische Landfriedensverordnung von Anno Donnerkeil, nach der jedermann Mehr …

„Altenplager können nicht ständig das Grundgesetz unter dem Arm tragen“

Edler von Heuschreck, CEO des Finanzinvestors Silberschatz Invest, der im vergangenen Jahr das Käsdorfer Seniorenheim Am Pfaffenacker übernommen hat, hat sein Plagepersonal gegen Vorwürfe des Medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenversicherung (MDS) in Schutz genommen. “Ich finde es nicht fair,” sagte Edler von Heuschreck dem Käsdorfer Metropolitan (KM), “wenn man den Mitarbeitern, die zum Teil am Mehr …

Verbraucherfreundlich

Eine von Verbraucherministerin Ilse Aigner in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Schluß, daß die deutschen Banken und Sparkassen sich mit den überzogenen Dispokreditzinsen, die sie den Leuten mit den überzogenen Girokonten abknapsen, die Hinterteile mit Blattgold belegen lassen. Die Stiftung Warentest hatte ermittelt, daß die Kreditzinsen für Dispokredite im Schnitt bei 10,5 Prozent liegen. Mehr …

Neues aus der Gewaltenteilung

Am gestrigen Mittwoch hat das Bundesverfassungsgericht einmal mehr eine Entscheidung treffen müssen, zu der der ausführende Arm unserer Staatsgewalt wegen einer Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk nicht in der Lage war. Es entschied, daß Asylsuchende und Kriegsflüchtlinge Menschen sind und als Menschen behandelt und (mit Einschränkungen) auch als Menschen bezeichnet werden müssen. Mit was für Einschränkungen? Mit Mehr …

Rauswurf

Der Fähnrich Germanistenfuzzi, z.Zt. stationiert in der Husarenkaserne “Kamerad Schnürschuh” in Käsdorf, will nicht begründen, warum das Poster der Familienministerin Schröder aus seinem Spind gehen mußte. Auf die kleine Anfrage seines Stubennachbarn, Oberfeldwebel Gero, antwortete Germanistenfuzzi trocken „Die Entscheidung wurde nach Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens getroffen.“ Frau Schröder hatte am 17. Juli ihren Posten als Mehr …

Vermißtenmeldung

Vermißt wird seit den Abendstunden des 17. Juli der 71jährige Eberhard K. aus Käsdorf. Herr K. ist trotz des Wetters nur mit einer Strickjacke, Wollhose und wasseruntauglichem Schuhwerk bekleidet und pflegt in fremde Wohnungen einzudringen, sich dort fremder Blogs zu bemächtigen und via diese in “Offenen Briefen” und “Billets doux” blonden Politikerinnen Heiratsanträge zu machen. Mehr …

Billet doux

an Frau Julia Klöckner CDU Rheinland Pfalz Liebe Frau Klöckner, Sie sagten vorhin im Deutschlandfunk – es war, als ich gerade nachhause fuhr – man werfe in Rheinland-Pfalz mit Steuergeldern nach einem Chaos. Wollen Sie mal hören? Man wirft Steuergelder noch einem Chaos hinterher, das nachher verbrannte Erde hinterlässt. Das bezog sich auf die drohende Mehr …

R.O.T.S.P.O.N. – Der Magen-Darm-Kanal

Ein Gespräch im Studio Pürckhauer über den abwesenden Herrn F. Herzlich Willkommen meine sehr verehrten Damen und Herren, hier im Studio wie zu Hause vor den Monitoren. Thema unserer heutigen Ausgabe des ‘Vollen Kanals’ ist die aktuelle Krise des deutschen Humors, wie sie in der letzten Woche von unserem Kollegen Jan Fleischhauer in einem brillanten Mehr …

Offener Brief

an den UN-Hochkommissar für Billig- und Gerechtigkeit Exzellenz Germanistenfuzzi im Hause Exzellenz! Wie mit Exzellenz gestern abend am Stammtisch respektive beim gemeinsamen Besuch des Abtritts besprochen, erlaube ich mir, mein Gesuch noch einmal schriftlich und submissest in die Antichambre zu geben, betreffend die abnehmende und in Teilen nicht mehr als solche wahrzunehmende Qualität der Arschwische, Mehr …