Monat Oktober 2014

Archiv nach Monaten

Welfenspeise

Als es in der Flüchtlingsunterkunft im siegerländischen Burbach zu – wie soll man sagen? Zwischenfällen? Zwischenfall klingt so nichtssagend, das kann alles sein – als es in der Burbacher Flüchtlingsunterkunft zu Incidents kam – nein, falsch! als es in der Flüchtlingsunterkunft zu Incidents kam, an denen Wachleute einer Firma mit dem absolut vertrauenszerstörenden Namen “European Mehr …

Kernkundschaft

Wir sind modern und gehen gern ins Tuchgeschäft für bessere Herrn Kaspar, Jesper und Jonathan Die Investitionsruine Karstadt soll nach dem Willen des Ruineninvestors Banquo, der erst kürzlich in die Ruine investiert hat – bzw. in das, was sein Vorinvestor Berggruen von ihr übrig gelassen hat, der sie, beziehungsweise das, was ihr Manager Middelhoff, der Mehr …

Vignetten

Streik Es ist gesagt worden, und es ist nachgeplappert worden, daß die dritte industrielle Revolution ihre Attraktivität für das Kapital der Tatsache verdanke, daß Roboterstraßen im Gegensatz zu Schichtarbeitern nicht streiken täten. Stimmt aber nicht. Jetzt, nachdem die (noch nicht) durch Assistenzsysteme (Lane Assist, Park Assist, Emergency Assist, Autonomous Cruise Control und “Wenn die Torfköppe Mehr …

Verräter Kohl

Father, you left me but I never left youI needed you but you didn’t need me John Lennon, Mütterlein Es sei nicht so sehr “kritische Zeugenschaft” gewesen, nicht Journalistenethos, nicht die Freude an der Chronistenpflicht und nicht die Gewissenhaftigkeit gegenüber dem Auftrag, das Gewesene der Nachwelt zu überliefern, sondern vielmehr die reine, unverstellte Pöbelhaftigkeit des Mehr …

Unrechtsstaat

Um nicht immer nur als Partei wahrgenommen zu werden, die verlangt, daß die Leute etwas bleiben lassen (Verbotspartei), wollen die Grünen in Thüringen zur Abwechslung mal als Partei auftreten, die verlangt, daß die Leute etwas tun (Gebotspartei). Darum verlangt sie, daß die Partei Die Linke ihr hundert mal schreibt: “Die DDR war ein Unrechtsstaat.” Wenn Mehr …

Bahr hat genau das gemacht, was er machen sollte

Der Allianz-Versicherungskonzern hat die Verantwortung dafür zurückgewiesen, daß sein Angestellter, der ehemalige Politiker Bahr, so kurz vor seinem Arbeitsantritt – manche sagen: zu kurz – noch als Politiker tätig gewesen ist. Bahr hatte nach einer kleinen Rochade im Kabinett Merkel II eine zeitlang den Posten des Gesundheitsministers bekleidet, weil das Ressort der FDP zustand, die Mehr …