Läßliche Wahrheiten

… die man ja aber auch sagen können zu müssen sollte fordern dürfen, und zwar ohne von der Gestapo abgeholt zu werden, wie der bedauernswerte Herr Sarrazin.

  • Das infinite monkey theorem besagt, daß, wenn man einen Brüllaffen lange genug auf einer Tastatur herumhacken läßt, mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei irgendwann die französische Nationalbibliothek, mit Sicherheit aber eine ziemliche Menge Blödsinn herauskommt.
  • Dem Brüllaffen beizeiten auf den Greifschwanz zu hauen, wäre daher Gotteswerk.
  • Wahr ist aber leider auch, daß man dadurch nicht nur “Deutschland verklappt sich”, sondern eben auch “Wanderers Nachtlied” verhindern würde.
    Man ermesse es.
  • Die genetische Übereinstimmung zwischen T. Sarrazin und einem Brüllaffen beträgt 98,7 Prozent, deutlich mehr als 50 bis 80.
  • Soll es denn etwa so sein, daß unsere Enkel eines Tages Ḫāǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī nicht mehr kennen müssen, anstatt, wie ihre Großeltern, nur Goethe nicht mehr zu kennen zu brauchen?
  • Einst, als Sarrazin noch nicht da war, und keiner ihn kannte, da drehte sich die Welt auch schon, ohne zu ruckeln. Damals lebten übrigens noch hochintelligente Juden in Deutschland, und die integrationsunwilligen Muslime aufs willigste in den Orient integriert.
  • Die massive Migration muslimischer Massen fällt zusammen mit Sarrazins beruflichem Wirken.
  • Damit will ich gar nichts sagen.
  • Ich sage nur: auch das ist wahr.
  • Goethe war übrigens auch nicht ohne.
  • Daß die Delphine so intelligent sind, weil sie niemals Hugenotten bei sich aufgenommen haben, ist nicht belegt. Daß Delphine sehr intelligente Tiere sind, ist aber eine Tatsache.
  • Daß Delphine niemals Hugenotten bei sich aufgenommen haben, ist ebenfalls eine Tatsache.
  • Es muß erlaubt sein, diese beiden Tatsachen zueinander in Relation zu setzen, ohne daß man sofort zu Sarrazin in die Zelle gesperrt wird.
  • T. Sarrazin ist Nachfahre von Hugenotten.
  • Daß wir nicht wissen, wie ein Vogelscheuchengen aussieht, heißt noch lange nicht, daß es kein solches gäbe.
  • Wir hätten da sogar eine Idee, was das Aussehen angeht.
  • Mehrere.
  • Aber nun zurück zu Göthe. Moment – so geht das nicht. Wir befinden uns mitten in einer Textsorte (»Wahrheit«), die nur Aussagesätze gestattet.
    Wohlan denn: Wir wenden uns nunmehr wieder Goethen zu.
  • Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, daß Goethe ein islamistischer Schläfer gewesen wäre, außer Versen wie diesem hier:

    „Und mag die ganze Welt versinken,
    Hafis, mit dir, mit dir allein
    Will ich wetteifern! Lust und Pein
    Sei uns, den Zwillingen, gemein!
    Wie du zu lieben und zu trinken,
    Das soll mein Stolz, mein Leben sein.“

  • Was sich liest wie eine Ergebenheitsadresse eines nützlichen Idioten an einen islamistischen Haßprediger, ist in Tatsächlichkeit die Ergebenheitsadresse Goethes an den sufistischen Haßdichter Mullah Omar Hafis.
  • Über Hafis ist nur wenig bekannt. Was für die Praxis bedeutet, daß man alles über ihn behaupten kann, und keiner kann es widerlegen.
  • Zum Beispiel ist nichts darüber bekannt, daß Hafis nicht an der Vorbereitung von 9/11 beteiligt gewesen wäre.
  • Dazu Goethe:
    „Dann zuletzt ist unerläßlich,
    Daß der Dichter manches hasse;
    Was unleidlich ist und häßlich,
    Nicht wie Schönes leben lasse.“

    Und:

    „Das Lebendige will ich preisen,
    Das nach Flammentod sich sehnet.“

    Ahh-ja! Nicht wahr? Haß, und Flammentod!

  • Es ist dies jener Dichter, dessen Andenken T. Sarrazin gegen den Genpool der wider uns anrennenden Maurenhorden verteidigen will. Das muß man sich nur mal reinziehen.
  • Oder das:
    „Herrlich ist der Orient
    übers Mittelmeer gedrungen“

  • Das kann ja wohl nicht wahr sein!
  • Ist es aber.
  • Auch das spricht nicht dafür, daß die Delphine mit der Aufnahme von Hugenotten der Höhe ihres IQ einen Gefallen getan haben würden.
  • Goethe war übrigens zu 80 Prozent vererbt, zu 50% vom Mütterlein (Frohnatur, Lust zu fabulieren), zu 30% vom Vater (Statur). Der Rest ist Genie.
  • T. Sarrazin hingegen stammt, außer von Hugenotten, von einer Seitenlinie der Nachfahren des Buerokrates ab, einem illegitimen Sproß des Tropaion, des Gottes der Vogelscheuchen, und der Aermelschonia, der Muse des Aktenstaubs.
  • Wenn man allerdings liest, wie artig Goethe Sarrazin zu beschreiben weiß, wird man irre an dem Glauben, daß das auch der Aff’ vermöchte:

    „Mönchlein ohne Kapp und Kutt,
    Schwatz nicht auf mich ein!“

    „Deiner Phrasen leeres Was
    Treibet mich davon“

  • Oder wie er nicht minder artig erklären kann, warum jener uns so unhold ist:
    Der stolzen Brust wird Freundschaft nicht entsprossen;
    Unhöflich sind der Niedrigkeit Genossen;

  • Auch kann es der Aff’ nicht sein, der ihm selbstlosen Rat erteilt, was zu tun ist, wenn der Zorn ihn wieder packt:
    „An den stärksten Balken seiner Hallen,
    Da befestig’ er den derben Strick,
    Knüpfe sich daran! Das hält und trägt.
    Er wird fühlen, daß sein Zorn sich legt.“

  • Herr Goethe, wir danken Ihnen für dieses Gedicht.


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