Hero of Re-Germanisation

Der saturation-level von Top-Playern und High-Potentials im Kabinett Merkel II ist anerkannt hoch, dennoch gibt es einen deutlichen peak: den Kabinettskollegen und minister of silly talks Ramsauer.

Der ist zur Zeit mit einer Roadshow zum Thema applicability, usability and perceivability of german terms in everyday ministerial language unterwegs.

Findings: Klapprechner statt tragbares Elektronengehirn im aktentaschentauglichen Format wird ganz gut angenommen, ebenso Billetautomat statt ticket machine und Ramsauer statt jerk. Etwas weniger gut angenommen wird Hilfsstelle für telefonische Notrufe statt First Level Support, Hilfsstelle zweiten Grades für telefonische Notrufe statt Second Level Support, Hilfsstelle dritten Grades für telefonische Notrufe statt Third Level Support und Speichelleckerei statt Key User Support.

Lessons learned für Ramsauer: “Dem Volk aufs Maul geschaut! Und schon weiß ich, was die Nöte, Sorgen und Probleme der Menschen sind. Und vor allen Dingen, was ich zu tun habe, um Abhilfe zu schaffen.”

Um Abhilfe zu schaffen soll nach dem Willen Ramsauers auch und first and foremost bei der Bahn ein decrease in the use of anglicisms effect taken. So soll es in Zukunft statt missing turnout heating fehlende Weichenheizung heißen, statt frozen overhead wires vereiste Oberleitung, statt door not operating Tür nicht benutzbar, statt wegen massiver Kostenreduzierung und fehlender Investitionen in Infrastruktur und rollendes Material in Hinblick auf Börsengang und Aufhübschung der Braut wegen Verzögerungen im Betriebsablauf und statt we apologize for any inconvenience Leckt uns am Arsch.

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