Schwerer Hartz IV-Durchbruch beim Altherrenabend

Sie wollten den “jungen Dingern” – zwei politischen Leichtgewichten, die zusammen kaum mehr Kilo auf den Rippen haben als sie Jahre zählen – mal zeigen, was eine Harke ist: Beck, Böhmer und Seehofer, drei “alte Herren“, die zusammen so viele Jahre auf dem Buckel haben, wie sie Pfunde auf die Waage bringen, und die der Meinung waren, wenn es drei alten Eseln zu wohl werde, sollten sie aufs Eis gehen, und sich dort die Kuh herunter holen.

Die Kuh, die seit Wochen auf dem Eis steht, ist die Neuberechnung des Hartz IV-Regelsatzes, die zudem mit sachfremden Themen überfrachtet ist, wie etwa “Brauchen Geringverdiener Einkommen?” und “Sollen Leiharbeiter bezahlt werden?” und “Soll die Politik sich vom Verfassungsgericht auf der Nase herumtanzen lassen, oder sollen wir dem Verfassungsgericht mal zeigen, was ein Stinkefinger ist?”

Dann aber zeigte sich, daß man im Rente-mit-67-nalter doch nicht mehr so schwer stemmen sollte, denn alle drei mußten am späten Dienstagabend mit Tatütata in die Charité gebracht werden: Verdacht auf Hartz IV-Durchbruch.

Eine tücksche Krankheit. Charakteristisch ist ein schmerzfreies Intervall, in dem der Patient glaubt, der Stein der Weisen sei ihm endlich abgegangen, mit anschließenden massiven Schmerzen im ganzen Bauchraum.

Geht einher mit starkem Fieber, in welchem der Patient glaubt, “3 Euro mehr” seien “doch auch schönes Geld.”

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