Busing

Die CSU hat zum Abschied ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth davor gewarnt, das Ausbleiben von Einwanderern in unsere Sozialsysteme als Indiz für deren Ausbleiben zu werten. Auch der virtuelle Sozialschmarotzer sei und bleibe ein Sozialschmarotzer.

Freizügigkeit, so steht es im Abschlußpapier der Tagung, gelte, zumal in Bayern, auch und gerade für die CSU. Und Freizügigkeit für die CSU heiße, daß es der CSU unbenommen sein müsse, mit Hilfe des Sozialschmarotzers den Europawahlkampf für sich zu gewinnen. Bis zur Europawahl seien es aber beinahe noch über den Daumen gut viereinhalb Monate, fast ein Dritteljahr. Mehr als ein Dritteljahr. Sogar mehr als ein Vierteljahr. Oder? Jedenfalls eine lange Zeit. In dieser langen Zeit würde der Sozialschmarotzer der CSU schmerzlich fehlen, wenn es ihn nicht gäbe. Deswegen sollte bis zur Europawahl alles vermieden werden, was einen Wähler im Glauben an den Sozialschmarotzer irre machen könnte.

Zur Not, und wenn die Einwanderung trotz Freizügigkeit nicht signifikant zunehmen wolle, müsse über ein Forced Busing nachgedacht werden. Nun, da Rumänien und Bulgarien der Europäischen Gemeinschaft vollmitgliedrig angehörten, trügen sie auch Veranwortung für Europa und dürften sich der Desegregation nicht verweigern.

Nach der Wahl könnte man das Busing dann ja wieder einstellen.

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