Rätsel um Edathy gelöst

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy steht in dem Verdacht, ADAC-Mitglied gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft soll bei der Durchsuchung seiner Privatwohnung entsprechende Hinweise (Kontoauszüge, Motorwelt, Mitgliedsausweis) gefunden haben. Das berichtet der Lokalreporter des Käsdorfer Metropolitan (KM), Germanistenfuzzi, nach einem Hinweis aus der Bevölkerung.

Demnach hat Edathys überraschender Rücktritt vom Wochenende eine lange Vorgeschichte. Schon seit zwanzig Jahren soll Edathy Mitglied des seltsamen Vereins sein, wie ein von Germanistenfuzzi vorgelegtes Photo beweist:

Die SPD zeigte sich über die neuen Vorwürfe gegen Edathy noch bestürzter als ohnehin schon. Am bestürztesten zeigte sich die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD im Bundestag, Christine Lambrecht. “Der Vorwurf einer Mitgliedschaft in diesem … diesem … diesem … Verein … ist sehr schwerwiegend. Wir sind alle sehr bestürzt. Ich persönlich bin zutiefst bestürzt.”

Keine Spur von Bestürzung zeigt hingegen der Lokalreporter. Er will die Quelle seiner Informationen nicht preisgeben. “Es handelt sich nicht um das Abschleppunternehmen Sbrinz & Partner,” soviel könne er sagen, “obwohl die seinerzeit den Exklusivvertrag mit dem ADAC nicht bekommen haben, wie jedermann weiß. Fragt mich nur! Wir Lokalreporter haben die Nase am Po der Zeit. Am Puls meine ich.”

Auch wie er an das Photo des von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Ausweises gekommen ist, will er nicht sagen. “Sag’ ich nicht! – Nur soviel: es gibt doch diese kleinen Telefone heutzutage, kann man in die Tasche stecken. Die haben hinten drauf so ein Ding, so rund und mit geschliffenem Glas davor. Dann steckt der Photograph seinen Kopf unter das Tuch und hält das Blitzlicht hoch, und sagt zu dem Ausweis, er solle brav in das Ding kucken, da komme gleich ein Vögelchen raus, und dann knallt es und raucht, und das war’s auch schon.”

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