Quotes

(KLOPSTOCK : Ein Mensch, der von sich=selbst decretierte, er seye ‘der Tropfen am Eyemer‘;wat ett all jibt ?!)
Arno Schmidt


Inkommensurabel wird die Allegorie allerdings dann, wenn der ›Ort‹ des Schwebens und Anbetens gleich doppelt ersetzt wird, erst durch den »Tropfen am Eimer«, dann durch die »Erde« (II) – bei anschließender Substitution des »Eimer[s]« durch die »Hand des Allmächtigen« (III). Kosmologie oder Blasphemie? Diese Frage steht freilich nur dann zur Diskussion, wenn man das so entstehende Paradigma nicht als Beispiel für die anti-mimetische, ebenso exzentrische wie konzentrische enargeia verstehen, sondern nach dem Muster ›Major Tom‹ anschaulich-realistisch auflösen will. Legt man die Wiederholungsfrequenz in den ersten fünf Abschnitten zugrunde (4x), fehlt dem Schlüsselwort »Tropfen [am Eimer]« (I-V) dafür aber das semantische Integrationspotential; …
Frauke Berndt


Wie bitte?
Germanistenfuzzi


… das Wissen um die intertextuelle Äquivalenz: »Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt« (Jes 40,15) ist für die Semantik der Allegorie unerheblich. Der Au(c)tor will also die theologischen Vernunftideen offenbar in einer Art und Weise ausdrücken, die sich mit dem herkömmlichen rhetorischen Beschreibungsinventar nicht kategorisieren läßt. Die möglichen Relationen werden dermaßen verfielfältigt, ihre kulturellen Codierungen dabei um einen unbestimmbaren Faktor multipliziert, daß die Pointe des Relationsspiels: A (»Allmächtiger«) : B (»Orionen«) wie C (»ich«) : D (»Frühlingswürmchen«) wie E (Au(c)tor) : F (Text), auf dem unwegsamen Gelände des Waldes (und des Textes) mit einem einzigen semantischen Fehltritt einen jähen Absturz erfahren könnte.
Frauke Berndt


Allmächtiger!
Klopstock


Alle Wahrheiten unter Mir sind Mir lieb; eine Wahrheit über Mir, eine Wahrheit, nach der Ich Mich richten müsste, kenne Ich nicht. Für Mich gibt es keine Wahrheit, denn über Mich geht nichts! Auch nicht mein Wesen, auch nicht das Wesen des Menschen geht über Mich! Und zwar über Mich, diesen »Tropfen am Eimer«, diesen »unbedeutenden Menschen«!
Max Stirner


Alles, was der Proletarier zur Verbesserung seiner Lage selbst tun kann, verschwindet wie ein Tropfen am Eimer gegen die Fluten von Wechselfällen, denen er ausgesetzt ist und über die er nicht die geringste Macht hat. Er ist das willenlose Objekt aller möglichen Kombinationen von Umständen und kann vom Glück noch sagen, wenn er nur auf kurze Zeit das nackte Leben rettet.
Friedrich Engels


Aber der Public Works Loan Act besteht eben auch nur auf dem Papier, die Regierung stellt den Kommissären nur höchstens 50.000 Pfund Sterling zur Verfügung, also die Mittel zum Bau von höchstens 400 Cottages, also in 40 Jahren 16.000 Cottages oder Wohnungen für höchstens 80.000 Köpfe – ein Tropfen am Eimer! Selbst wenn wir annehmen, daß nach zwanzig Jahren die Mittel der Kommission sich durch Rückzahlung verdoppeln, also in den letzten 20 Jahren Wohnungen für fernere 40.000 Köpfe hergestellt werden, so bleibt es immer nur ein Tropfen am Eimer.
Friedrich Engels


Lodi ist viel wichtiger und mit weniger Geld dort etwas zu machen als bei dem Genfer Bijoutier Strike, von dem Outine wieder, wie gewöhnlich, die Existenz der Internationalen dort abhängen läßt. Diese Genfer sind in der Beziehung wie die Belgier, sie tun nie etwas und verlangen immer alles. Was Ihr dort und wir hier für die Bijoutiers tun k ö n n e n, ist ein Tropfen im Eimer und nützt ihnen nichts – die Zeiten des großen Genfer Strikes sind vorbei und kommen nicht wieder; bis die innern Angelegenheiten der Internationalen geordnet sind, solange haben wir nicht die Mittel, irgendwelchen Strike durchzuführen. Dagegen kann mit der Hälfte oder weniger der Anstrengungen in Italien ein kolossaler Erfolg erzielt werden.
Friedrich Engels


Je mehr überall das Sinnen und Streben sich auf gemeinsame und sichtbare Leistungen richtet, desto nebensächlicher wird, was in der Seele des Einzelnen vorgeht, desto gleichgültiger erscheint sein Ergehen und Befinden, desto mehr wird das Subjekt zu einem bloßen Tropfen am Eimer, zu einer Größe, die sich ohne Schaden zurückstellen und ausschalten läßt.
Rudolf Eucken


Hinter der Sozialkultur mit ihrer Wendung zur Breite der Menschheit steht ein Gedanke, dem niemand seine Bedeutung und Berechtigung absprechen kann : das ist das stärkere Hervortreten des Menschen als Menschen, des Menschen wie er leibt und lebt, die direktere Beziehung der Einrichtungen und Ordnungen auf sein Befinden und Wohlergehen. Die früheren Lebensordnungen behandelten oft den einzelnen Menschen zu sehr als bloßes Werkzeug, die Bewegungen gingen gleichgültig über ihn hin, er war wie ein Tropfen am Eimer.
Rudolf Eucken


Daß man Gott versuchen könne, ist vielleicht die absurdeste der vielen absurden Behauptungen, die der Glaube in die Welt gesetzt hat. Gott den Schöpfer, vor dem, nach der Behauptung eben des Glaubens, Völker sind wie der Tropfen am Eimer, ihn sollte – wieder mit den Worten dieses Glaubens gesprochen – der Mensch, die Made, und der Menschensohn, der Wurm, versuchen können!
Franz Rosenzweig


„Pantheismus (von griechisch pan, das All, und theos, Gott) ist die Lehre, daß das All, die Natur, ewig und göttlich sei, daß sie alles Seiende umfasse und außer ihr nichts Wirkliches sei. Das besagt nicht, daß alles einzelne, ‚der Tropfen am Eimer’, bereits Gott ist, aber er hat teil an ihm… “
Enzyklopädie-Lexikon 2000


Dies Alles habe ich vor dir, Herr, gesprochen, weil du gesagt hast, daß du um unsertwillen diese erste Welt geschaffen habest, die übrigen Völker aber, die von Adam abstammen, hast du für Nichts erklärt: sie seien dem Speichel gleich; mit dem Tropfen am Eimer hast du ihren Überschwang verglichen. Nun aber, Herr: eben jene Völker, die für Nichts geachtet sind, überwältigen und >zertreten< uns; wir aber, dein Volk, das du deinen Erstgeborenen, deinen einzigen Sohn, deinen Anhänger und Freund genannt hast, wir sind in ihre Hand gegeben!
Das Buch Esra


Alles verwest und gebiert sich neu, nur ich allein hänge wie der Tropfen am Eimer, der im Winde zittert und doch nicht fallen mag.
Berthold Auerbach


Fünfundzwanzig Jahre — ein Tropfen am Eimer der Ewigkeit! — und doch eine lange Spanne Zeit in einem Menschenleben!
Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Königl. Kaiserin Augusta-Gymnasium zu Charlottenburg


Klopstock liebt es, die Erde entweder von der Höhe herab zu sehen – oder aber sie zu umschweben. Zwar will er “nicht schweben, / wo die ersten Erschaffenen, / Wo die Jubelchöre der Söhne des Lichts / Anbeten, tief anbeten / und in Entzückung vergehn !” – aber ” … um den Tropfen am Eimer, / Um die Erde nur, will ich schweben…”.
Hans-Günter Marcieniec


“Der Ozean der Welten und der Tropfen am Eimer – Überlegungen zum Kernthema ‘Nah, und doch fern’”
Vortrag im Rahmenprogramm von ’18 Jahre Pentiment 1988 – 2005′


  1. Liederzyklus nach Brentano als Vorübung zum geschlossenen ,,Wort-Ton-Werk“ (O lieb Mädel).
  2. Liederzyklus nach Klopstock als Vorübung zur ,,Symphonia cosmologia“ (Vom Tropfen am Eimer).
  3. Verlorene Liebesmüh, eine komische Oper nach Skakespeares Loves Labours Lost.
Aus der Übersicht der Werke des Komponisten Leverkühn aus dem Roman Dr. Faustus


Ergreife die unerwartete glückliche Gelegenheit, damit du —- einst nichts Besseres vor Gott als der Tropfen am Eimer, der Staub auf der Tenne und das Geschirr des Töpfers —- von nun an werdest jener Baum, der an den Wassern gepflanzt ist, der immer grün bleibt, der zu seiner Zeit Früchte bringt, der das Feuer und die Axt nicht zu sehen bekommt!
Tertullian


Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. (Jesaja 40,15)
Losung für Sonntag, 7. März 2004


Wie Ruinen des High-Tech-Zeitalters sind die Exponate in der Schirn ausgelegt, zeigen trotz aller aseptischen Kühle der Inszenierung vor allem Fragmente der Erkenntnis auf einem Planeten, der letzten Endes nur der Klopstock”sche ‘Tropfen am Eimer‘ des Universums bleiben muss.
Holger Liebs wandelt fasziniert durch die Retrospektive des Künstlers Carsten Nicolai (Perlentaucher)


Was sind alle Menschen im Vergleiche zu Gott? Was anders als ein wenig Staub: “Sie sind wie ein Tropfen am Eimer, … wie dünner Staub.” Ja sie sind nichts: “Alle Völker sind wie nichts vor Ihm.” [Is. 40,15-17.] Darum erweist der Priester durch die Feier einer einzigen Messe, in welcher er Jesum Christum aufopfert, Gott dem Herrn eine unendlich größere Ehre, als alle Menschen es thun würden, wenn sie für Gott sterben und Ihm ihr Leben opfern würden.
Alphons Maria von Liguori


Das Wort “Welt” steht im 1. Vers im Plural, da es sich um die nachkopernikanische Pluralität der Welten handelt. Diese Dezentralisierung macht die Differenz zwischen unserer Welt und dem “Tropfen am Eimer” aufgrund der Verschiebung der Grössenverhältnisse gering. Das lyrische Ich kann sich in diesem dezentralisierten Kosmos frei bewegen, es besitzt die Souveränität einer Entscheidung und lässt sich auf dem Wassertropfen nieder.
Protokoll zur Vorlesung vom 11. November 2008, Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Basel


Was ist Russland mit all seinen Raketen und Kriegswaffen? Es ist ein Tropfen am Eimer! Was ist China mit seinen zahllosen Armeen? Nichts! Was ist Amerika? Was sind die Führer dieser Welt, die die Nationen erzittern lassen? Nichts! Sie sind Staub – ein Nichts für Jesus, den König!
David Wilkerson


Der große Gott, der das Weltall in Händen hält, vor dem alle Völker sind »wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage« (Jes 40,15), fragt nach uns kleinen Menschen, neigt sich zu uns herunter.
Pfarrer i.R. Wilfried Körnig, Jagow/Uckermark


V 12-17: Gott allein macht Geschichte! Israel denkt noch immer mit den Maßstäben des politisch Möglichen. Da ist die Großmacht Babel, was soll man denn dagegen ausrichten? – Geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage, heißt Gottes eindeutige Antwort. Er, der geradezu spielerisch mit dem ganzen Weltall umgeht, er allein macht Geschichte. Und wie schnell bestens gesicherte Staaten zusammenbrechen können, das haben wir in Mitteleuropa in den letzten Jahren überdeutlich erfahren.
Informationen für Hauskreise und Kleingruppen – Arbeitsmaterial: Jahr der Bibel Teil 1, Einheit 15:


Warum war das Schicksal so wohlwollend und großzügig mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten? Wer sind die britischen und amerikanischen Völker? Wie passen die USA und viele der englischsprachigen Nationen, die einst das Britische Reich bildeten, in die Prophezeiungen der Bibel?

Oder werden diese Völker in der Bibel völlig ignoriert, während andere, weniger bedeutende und kleinere Nationen beim Namen genannt werden?

Beim Lesen der folgenden Ausführungen werden Sie eine fesselnde Reise durch die Geschichte des Altertums und der Neuzeit unternehmen. Sie werden auf Völker stoßen, von denen Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben, und von Ländern erfahren, die Ihnen bis heute möglicherweise unbekannt waren.

Diese Reise wird Ihnen auch zeigen, daß der große Gott, für den „die Völker wie ein Tropfen am Eimer sind“ und „ein Sandkorn auf der Waage“ immer seine Versprechen hält.
Gute Nachrichten – Eine Zeitschrift mit Antworten für heute und morgen


Gott Zebaoth, dessen Allheit und Einheit kein Bildnis faßt und kein Name nennt, dessen Macht keine Grenzen kennt und dessen Huld kein Ende weiß, dessen Opfer nicht die Lenden der Schlachttiere, sondern zerknirschte Herzen und zerrissene Seelen sind. „Wozu mir die Menge eurer Opfer ? Satt bin ich der Widder, und des Fettes eurer Schafe, und das Blut eurer Farren widert mich an. Überdrüssig bin ich eurer Monde, und eure Feste hasse ich, eine Bürde sind sie mir geworden, ich bin müde sie zu tragen. Waschet euch von euren Sünden, schaffet fort euren Frevel, lernet Gutes tun und trachtet nach Wohltat, tuet Abbruch der Gewalt, sprechet Recht den Waisen und führet die Sache der Witwen… Was können Opfer mir sein? Da Völker vor mir sind wie die Tropfen am Eimer und der Staub an der Wagschale ? Siehe, die Eilande wehen vor mir dahin wie der Staub im Winde. Der Libanon reicht mir nicht zum Holzscheit und sein Wild nicht zur Hekatombe. Ein Nichts seid ihr vor mir, ja weniger als Nichts, Leere, wie Heuschrecken sind vor mir die Bewohner der Erde — sie dorren dahin vor meinem Hauche . . . Vor mir ward kein Gott gebildet und nach mir wird kein anderer sein, Ich bin der Ewige, Ich, und niemand außer mir . . .”
Fritz Kahn


Die Stadt ist wirklich klein, im Verhältnis zum Berg so wie ein Tropfen am Eimer. Aber es ist die einzige Stadt am Berg und die Leute sind stolz auf sie, auch auf den Berg und auf ihren grossen Reichtum. Diesen Reichtum erblicken sie in der Würde der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kultur und der Art und Weise, wie sie mit einander, mit ihren Werten und mit dem Berg, von dem sie leben, umgehen.
Prof. Dr. Hans-Martin Sass


Diese Worte finden wir im Zusammenhang der Verheißung Gottes an sein Volk. Es befand sich in der Gefangenschaft in Babel. Hier sollten sie nach dem Wort des Propheten Jeremia 70 Jahre lang bleiben müssen. Es war für sie eine schwere Zeit. Sie empfanden sich als “Tropfen am Eimer“. Unbedeutend schien ihnen ihr Dasein. Wo war der Gott der Väter? Wo war der Gott der Verheißung? Hatte er sie denn ganz vergessen? Oder hatte er sie ganz verworfen?
Jakob Stehle, Pfarrer i.R.


„Höre, Israel!“ – „Höre, Ralf, Rolf, Wolfram, Elke, Uwe, Michael, Gisi, Jana, Marie, Anne …“ –
Höre, d. h. nimm das wahr: Der Gott mit unvorstellbarer Größe und Macht, der Gott mit unvorstellbarer Liebe, will DEIN Gott sein. Der Gott, im Vergleich mit dem die Völker – die ja nach Milliarden zählen – wie ein Tropfen am Eimer“ sind, DER wendet sich DIR persönlich zu.
Predigt von Willi Kleinschrodt am 28. Juni 2009


Identified in the next lines of the poem as the realm of the angels and their songs of praise, the ocean of the worlds is rejected in favor of a more limited undertaking: “Nur um den Tropfen am Eimer/ Um die Erde nur, will ich schweben, und anbeten!” In the vast expanses of the universe the poet implies that he would expire in ecstasy. The drop, the earth, demands fully enough of his emotional energy and creative talents.
Meredith Lee


Gegen jegliches Ganzheitsdenken, mit dem ich mich, den Denkenden, zu einem Teilchen mache (“nur ein Tropfen am Eimer“), scheint mir ein temporärer “hypothetischer Solipsismus” ein gutes Gegenmittel.
Nescio


Nach dem Lobpreis auf die Allmacht Gottes in der Schöpfung beschreibt der Prophet dessen Herrschaft über die Geschichte, das heißt über die Nationen, über die Menschheit, die die Erde bevölkert. Die Bewohner bekannter Gebiete, aber auch die aus fernen Regionen, die die Bibel weit entfernte »Inseln« nennt, sind in Wirklichkeit winzig klein gegenüber der unendlichen Größe des Herrn. Die Bilder haben eine starke Leuchtkraft und Ausstrahlung. Die Völker sind »wie ein Tropfen am Eimer«, wie »ein Stäubchen auf der Waage«, wie »ein Sandkorn«
Johannes Paul II., Generalaudienz, Mittwoch, 20. November 2002


Auch Littmann ging es in seiner Auslegung von Jesaja 40,15 um Tropfen: Er redete von Tropfen, die Tropfen sind, weil wir sie zu Tropfen machen. Das klingt verworren, leuchtet nach einem Blick in die Bibel aber durchaus ein.

Wir schlagen also das Buch der Bücher auf und lesen nach: “Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sind wie ein Stäublein auf der Waage geachtet.” Was das denn nun im Klartext bedeuten würde, fragte Littmann und antwortete: “Eigentlich gehen uns die vielen Völker der Welt am Arsch vorbei!” Er hat ja Recht, der Littmann, auch wenn er es ein wenig drastischer als mancher Berufstheologe formulierte.
JOC


„Nicht in den Ozean der Welten alle will er sich stürzen“, heute genügt ihm die kleine Erde. Ein hingeworfenes Wort des Propheten Jesaias regt ihn an, diese mit dem kühnsten zugleich farbengebendsten Namen zu nennen: sie wird ihm „der Tropfen am Eimer“ des Schöpfers, der in das leere Nichts seine Welt ausgos. Die ganze alttestamentliche Naturdichtung des Morgenländers ersteht mit diesem Wort.
Anton Urspruch


Die Israeliten werden vielleicht gesagt haben: aber dein Tropfen am Eimer der kann recht viel. Ja, das Böse ist stark in dieser Welt. Sehr stark. Furchtbar stark. Unterschätzen wir das nicht. Aber im Vergleich zur Grösse Gottes, sind sie, das ist die Botschaft des Wortes in Jes.40:12 -17, eben immer noch nur ein Tropfen am Eimer – das sind die wahren Grössenordnungen!
Pfr. J. Bachmann


“Was ist der Mensch?” sagte Horwitz andächtig. “Was ist das Leben?” bekräftigte Hontheimer. “Der Tropfen am Eimer” – “Gewiß doch. Wenn der Eimer voll ist und grade mal überschwappt. Nur ein Tröpfchen. Was da zu Boden fällt, ist der Mensch.” – “Und was ist im Eimer?” – “Abwaschwasser.”
Peter O. Chotjewitz


Sie weiß es noch genau, sie durfte – und das war durchaus eine Auszeichnung der guten Schülerin – “Die Frühlingsfeier” von Klopstock lesen, die im Deutschunterricht besprochen werden sollte. Und sie hatte auch ganz ernsthaft angefangen, bereit, sich dem hymnischen Ton anzuvertrauen: “Nicht in den Ozean der Welten alle/ Will ich mich stürzen!”, aber ehe die Magie der Worte ihre Macht über sie hätte ausüben können, las sie: “Nur um den Tropfen am Eimer,/ Um die Erde nur will ich schweben und anbeten!”, und der Lachreiz setzte ein und wollte nicht wieder aufhören.
Bärbel Lücke


Eine eigene Gewalt scheint der Teufel jetzt höchstens über die zu besitzen, welche mit Gott nichts zu schaffen haben, da die Heiden für immer von Gott als der Tropfen am Eimer, als der Staub auf der Tenne, als Auswurf gerechnet werden, und darum dem Teufel als sein freies Besitztum preisgegeben sind.
Tertullian


¡Aleluya! ¡Aleluya!!
¡También la gota del cubo
fluyó de la mano del Todopoderoso!
Friedrich Gottlob Klopstock, Celebración de la Primavera (Traducció al Català)


Der Gott Israels ist der konkrete Gott, der sein Volk aus Ägypten führte, “der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs”. Zugleich beansprucht er, der Gott zu sein, der die Götter der Völker richtet, vor dem die Völker der Welt wie “ein Tropfen am Eimer” sind. Dieser Gott, der zugleich konkret und absolut ist, ist ein eifersüchtiger Gott, er kann keinen göttlichen Anspruch neben seinem eigenen dulden. Ein solcher Anspruch könnte dämonisch genannt werden, der Anspruch eines Bedingten auf Unbedingtheit.
Paul Tillich


Ein Stilbruch beeinträchtigt den Eindruck des Ganzen: am Ende der 5. Strophe ist von des Glaubens Fernrohr die Rede. Aber auch bei Klopstock gibt es den berühmten “Tropfen am Eimer
Gerhard Schwinge (über Jung-Stilling als Erbauungsschriftsteller der Erweckung)


So sind wir alle, wie schon vor 200 Jahren, ein Tropfen am Eimer den man aber doch eines Tages ausschütten kann.
Frida Gadamer an Werner Krauss


Wie in der Körperwelt auch das Geringste seine Wirkungen bis ins Unendliche ausdehnt, wie der Tropfen am Eimer, der verdunstet, in seinen Bestandteilen sich der Luft mitteilt, um uns dann in einem Pfianzenkörper zu begegnen, und dort zum Aufbau eines Organismus zu dienen, der dann wieder in einen tierischen Leib übergeht und zu immer höherer Bestimmung gelangt, so geht auch nichts verloren, was in der Welt des Geistigen erzeugt wird.
Jahres-Bericht des Rabbiner-Seminars Berlin 1903 / 1904


„Schnecken!” dachte Pamschabel und lachte ihm ins Gesicht. „Aber einen Ohrenschmaus kannst du schon haben.” Und dann stellte er sich in Positur und begann die „Frühlingsode” zu rezitieren.

„Wie — was?” schrie Herr Aufrecht.

„Halleluja — Halleluja, der Tropfen am Eimer“, säuselte Pamschabel. Im Nebenzimmer rang die ehrsame Jungfer Nettl die Hände. Wer hätte es auch für möglich gehalten, daß dieser Pamschabel so ausarten könnte! Und endlich wurde auch dem guten Aufrecht „der Eimer” zu voll. Eh’ er sich’s versah, stand Pamschabel draußen. Ohne „Halleluja”.
Marie Eugenie Delle Grazie


heute erhielt ich folgende Spam-Mail:

Betreff: Schenke gross oder klein,

Ein jeder Staub, den du hast werden lassen,
Wie ko:nnte sie dem heissen Flehn
In IV. Klasse einen “Korn”.
Erschrocken schlagt ihr schnell darnach, jedoch umsonst,
Wie’s den Wissenden erbaut.
Und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Nur um den Tropfen am Eimer,
Und leise to:nen im Rohr die dunkeln Flo:ten des Herbstes.
Das Ma:dchen hielt in guter Ruh,
Denn gegen wen sollten -

Ich hab mal ein bisschen gegoogelt .. die einzelnen Zeilen sind Zeilen aus Gedichten von u.A. Mörike und Goethe… Wer verschickt denn sowas? Und zu welchem Zweck??

*flow*


Aber schön ist das Bild, das Piontek Klopstocks „Frühlingsfeier” entlehnt, wo die Erde (im Vergleich zum „Ozean der Welten alle”) als „Tropfen am Eimer” aufgefaßt ist (der doch auch „aus der Hand des Allmächtigen” rann); es ist bescheiden und anspruchsvoll zugleich: „Ich sehe, ihr habt Geduld mit einem Staubkorn. Es dringt euch ins Auge. Behauptet nicht, daß es ein Fremdkörper sei. Laßt es sich spiegeln im Tropfen an der Wimper.”
DIE ZEIT, 29.11.1985 Nr. 49


Ich aber. Ich beneide diese Menschen nicht um ihr Glück, noch begehre ich es, sondern ich habe und erhoffe ein weit besseres. Gottes Angesicht zu schauen und durch dieses Anschauen verwandelt zu werden in sein Bild, so daß ich teilhabe an seiner Gerechtigkeit: das ist mein hoher Ehrgeiz. Und im Blick darauf lasse ich alle gegenwärtigen Freuden willig fahren. Meine Befriedigung liegt in der Zukunft; ich erwarte sie nicht in der Gegenwart. Ich will eine Weile schlafen, aber einst werde ich erwachen, erwachen zu ewiger Freude, weil ich in deinem Bilde, mein Gott und König, aufstehen werde. Lichtblicke in die ewige Herrlichkeit werden hienieden den Frommen zuteil, ihren heiligen Hunger zu stillen; aber das Fest erwartet sie in der obern Heimat. Dieser tiefen, unaussprechlichen, ewigen Fülle der Seligkeit gegenüber sind die Freuden der Weltmenschen, wie der Glühwurm, mit der Sonne oder wie der Tropfen am Eimer, mit dem Ozean verglichen.
Charles Haddon Spurgeon


In die Einsamkeit deiner herrlichen Natur
will ich meinen Geist versenken
und will deine Natur anbeten
und in ihr dich,
mein gütiger Gott!
[ ... ].

Dies erinnert am Beginn in der gedanklichen Konzeption ein wenig an Klopstocks “Tropfen am Eimer“, an die Naturfrömmigkeit des 18. Jahrhunderts, zum anderen an biblische Psalmen, bezeugt aber in der freien Rhythmik und Reimlosigkeit jugendliche Ungebundenheit im Formalen.
In einem bisher nicht veröffentlichten Gedicht, das gleichfalls aus dem Herbst 1884 stammt, offenbart der junge Dichter, wieder in der Form eines Gebets, die Prinzipien und Ziele seines Lebens:

Mach’ mich zum Mann, bewegtes Leben,
mach’ mich zum Manne stark und kühn,
der in die Welt schaut ohne Beben,
der schweigend trägt des Daseins Mühn!
[...]

Brigitte Hauschild (Zur literarischen Würdigung des Poeten Georg Edward)


So kommen wir uns nichtig und vergessen vor. Kommt es auf uns noch an, uns Menschen, unsere Erde? Diesen ,,Tropfen am Eimer“ der Schöpfung, wie Klopstock sie nannte? Aber es gibt kein Zurück von dieser Erkenntnis. Wie ein jedes Kind das Elternhaus einmal verlassen und in die offene Welt der vielen Häuser und Städte eintreten muß, so ist die Menschheit mit Kopernikus und Bessel aus ihrem Heimathimmel hinausgetreten.
Martin Wagenschein


Die zweite Übereinstimmung ist der extreme Kontrast. Klopstocks “Frühlingsfeier” vergleicht in einem Schauder Unendlichkeit irdische und kosmische Größenordnungen. Im Vergleich zum Universum erscheint die Erde nur als Tropfen am Eimer und der Mensch als ein Staubkorn. [...]

Es ist diese Form der Weltraumdichtung, die Jean Paul inspiriert hat, wenn er Emanuel im “Hesperus” den Gedanken des Unendlichen jenseits des Sichtbaren denken läßt: dann umkreisen den Menschen “Ströme aus lichten Wellen von Sonnen, aus dunkeln Tropfen aus Erden, und neue Sonnenreihen stehen einander wieder aus Morgen und Abend entgegen”. In einer weiteren Überbietungsgeste erscheint aus göttlicher Perspektive selbst die Schöpfung “als ein bleiches stilles Wölkchen in der Nacht”.
Götz Müller


Die Gliederung der Hymne gehorcht einer durchaus linearen Chronologie, die ihrerseits auf Naturwahrnehmungen des lyrischen Subjekts zurückzuführen ist. Am Beginn findet sich eine nähere Charakterisierung des poetischen Vorsatzes, der das Ich leitet: Gott soll durch seine Werke gepriesen werden. Die Strophen 4-8 gelten der Frage nach dem Status des Menschen inmitten eines schier unermeßlich weiten Kosmos und dem Problem seiner Unsterblichkeit; reflektiert wird die Situation nach der kopernikanischen »Selbstverkleinerung« des Individuums, die Konsequenz seiner Vertreibung aus dem Mittelpunkt des Kosmos, seine Rolle als, wie es heißt, »Tropfen am Eimer« des großen Weltozeans und die damit verknüpfte Frage nach seiner Bestimmung angesichts der Vielzahl kosmischer Welten: »Wer sind die tausendmal tausend, / Die myriadenmal hundert tausend, / Die den Tropfen bewohnen? / Und bewohnten? / Wer bin ich?«.
litde.com


Wie Tropfen am Eimer. Würdenträger, die zunichte werden. Bedeutungslos werdende Richter. Zerblasene Anpflanzungen und andere Machwerke. Das alles können wir jeden Tag in der Zeitung lesen. Nichts hat sich geändert, stellen wir fest. Aber wirksam was dagegen tun, das können wir auch nicht. Das macht uns traurig, hilflos und wütend. Also, was sollen die hoffnungsvollen Botschaften, dass uns Neues sozusagen als bereits in Erfüllung begriffen und als solches auch erkennbar entgegen kommt…? Wohin wir auch blicken, nur Fortsetzung des Alten und bis zur Unerträglichkeit Bekannten. Tut uns leid, lieber Gott, unerwartet Neues sehen wir nicht.
Eberhard le Coutre


Dem Aufklärungsjahrhundert gilt die kopernikanische Wende als Leitmetapher, zugleich als Voraussetzung und illustratives Analogon ihrer selbst: ein Triumph der menschlichen Möglichkeit, “sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.” Von Lichtenberg (“Hier, mit Copernikus fing sich ein neuer Himmel an und eine neue Erde”) bis zu Hallers Lehrgedichten, von Brockes bis zu den empfindsamen Gedichten Klopstocks und den Versen des jungen Schiller, zieht sich die Kette der kopernikanischen Motive: vom “Ozean der Welten alle” auf der einen, und der Erde, dem “Tropfen am Eimer” auf der anderen Seite, vom “wirbelnde[n] Tanz, der durch den ewigen Raum / Leuchtende Sonnen schwingt in kühn gewundenen Bahnen.” Aber wenn dieselbe Aufklärung über ihr Erkenntnisinteresse und ihre Bewunderung des Kosmos hinaus, sich die Schaffung solcher Verhältnisse zum Ziel setzt, die es möglich machen, “den Menschen [...] seiner Würde gemäß zu behandeln” und “einen größere[n] Grad bürgerlicher Freiheit” zu verwirklichen (so ebenfalls in Kants Programmschrift) – dann stellt sie doch auch kritische Fragen an die kopernikanische Neugier. Die Erinnerung daran, “daß es für den Menschen keine Alternative zur Erde gibt”, ließ Hans Blumenberg 1975 “die Erfahrung einer Rückwendung” proklamieren. Drastischer proklamierte Kästners Zeit- und Zunftgenosse Friedrich Dürrenmatt nach den Erfahrungen der Weltraumfahrt über die “Verführungen des Menschen durch den Himmel”: “Es gibt keine andere Heimat [als die Erde], und jeder Fluchtversuch ist eine Utopie. [...] Am 20. Juli 1969 bin ich wieder Ptolemäer geworden.”
Heinrich Detering


Der Idealismus geht von der Voraussetzung aus, daß ein unbedingt vollkommenes Wesen durch Schöpfung oder irgendwie eine Entwickelung unvollkommener Wesen verursacht, deren höchstes Ziel nach dem Durchgang durch alle die niedrigeren Stufen darin besteht, die ganze Vollkommenheit des ursprünglichen Wesens zu gewinnen, so daß eine Gleichung zwischen Anfang und Ende der Reihe besteht.

Dies Princip müssen wir anerkennen; denn offenbar muß das Ziel aller Entwicklung und alles Werdens das wieder gewähren, was der zeugende Grund und der ungewordene Ursprung der Welt in sich enthält, der Gott, welcher das Alpha und Omega ist. Allein der nun folgende Untersatz schließt den Fehler in sich und verräth die Armuth des Standpunktes; denn diese Chorführer des Idealismus betrachten die Erde als die Blüte des ganzen Weltalls, und ihre eigene Logik und Metaphysik als die ganze Fülle des Inhalts der ungeborenen Gottheit. Giebt man diesen Untersatz zu, so kann man der Schlußfolgerung nicht entrinnen und muß die Armuth der Welt besiegeln. Da wir aber ganz andere Gedanken haben und die Erde nur als den Tropfen am Eimer betrachten, so sind wir frei von den Fesseln jenes Schlusses, und können ihn bezeichnen als die anmaßende Beschränktheit eines Schülers in einem Landstädtchen, der in seiner ersten Classe auf der Spitze aller Bildung zu sein glaubt, weil er die vielen höheren Classen nicht sieht und kennt, die in der Hauptstadt seine Bildungsstufe zur bloßen Voraussetzung der Aufnahme machen.
Gustav Teichmüller


“Haltet die Zehn Gebote! Nun ist gegen die Zehn Gebote gar nichts einzuwenden, der Moses war einer der größten und weisesten Volksführer. Die Masse kommt ohne die Zehn Gebote nicht aus. Darum auch baut sich unser Strafrecht auf den Zehn Geboten auf. Das ist Ihnen wohl noch nicht aufgefallen – sicher nicht Herrn Olch. Also – das genormte Fußvolk besteht vorläufig aus positiven Christen. Was wir, die wir mit Cäsar und Cäsaren zu Tische sitzen, über das Christentum denken, steht auf einem anderen Blatt. Der Mächtige kann sich für sich selber nicht festlegen, auf gar nichts, darum allein kann er die anderen festlegen! festnageln! Das ist’s!”
“Ich – eee – dachte es mir ganz ähnlich, mein Normer!”
“Ich weiß, mein lieber Tropfen am Eimer des Allmächtigen”, Moosthaler lachte, und auch der Chronist, er mußte sogar das Monokel fortnehmen, die Augen wurden ihm feucht von soviel Vertraulichkeit von seiten des Normers.
Stefan Andres


Die Bildkombination von Meer und Tropfen konnten der bibelkundige Dichter Klopstock wie auch seine Leser bereits im alttestamentarischen Buch Jesus Sirach vorfinden, wo sie die Kürze des menschlichen Lebens gegenüber der Ewigkeit hervorhebt. Dort heißt es: Denn was ist der Mensch? (…) Wenn er lange lebt, so lebt er hundert Jahre. Gleichwie ein Tröpchen Wasser gegen den Sand am Meer, so gering sind seine Jahre gegen die Ewigkeit. (Sir. 18, 7-8). Selbst dem Bild des Tropfens am Eimer konnte der Dichter im Alten Testament begegnen: Sieh, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt (Jes. 40, 15). Mit dieser biblischen Kombination vom Ozean der Welten und dem Tropfen am Eimer umreißt der Sprecher in vorkopernikanischen, religiös gefüllten Sprachfiguren ein Denkbild, in das die nachkopernikanische, seit Giordano Bruno bekannte unendliche Zahl der Himmelskörper ebenso eingegangen ist wie die azentrische Position der Erde innerhalb des Universums.
Josef Billen




12. Nur des Geistes wegen hat die Materie
ihr Daseyn. wie die Seele des Menschen erha-
ben ist über das Auge, durch welches sie die
sichtbaren Gegenstände inne wird: so ist die Gei-
sterwelt erhaben über die Sinnenwelt.

13. Unerschöflich ist die Mannigfaltigkeit
der in unsere Sinnen fallenden Geschöpfe unsrer
kleinen Erde, dieses “Tropfens am Eimer,”
welche Mannigfaltigkeit solcher Geschöpfe muß
der Ocean der Schöpfung enthalten!

14. Und was sind die sichtbaren Geschöpfe
gegen die Geister! Und solte weniger Mannigfal-
tigkeit seyn in der Geisterwelt, welche die zahl-
losen Sphären bewohnen?

Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg


Immerhin war es ein seltsamer, das Herz ein wenig stocken machender Augenblick gewesen, als eines Morgens um 9 Uhr die vierhundert Pfund schwere Panzertür sich hinter ihnen geschlossen hatte und sie vom Schiffe herabgeschwebt und dann ins Element getaucht waren. Anfangs hatte das kristallklare, von der Sonne durchleuchtete Wasser sie umgeben. Aber diese Erhellung des Inneren unseres ““Tropfens am Eimer” durch das obere Licht reicht nur etwa 57 Meter hinab; dann hört alles auf, vielmehr: eine neue, bezuglose und nicht mehr heimatliche Welt beginnt, in welche Adrian mit seinem Führer bis zum beinahe Vierzehnfachen dieser Tiefe, auf rund 2500 Fuß vorgedrungen sein und dort wohl eine halbe Stunde verweilt haben wollte, beinahe jeden Augenblick eingedenk der Tatsache, daß nun ein Druck von 500 000 Tonnen auf ihrer Wohnung lastete.
Thomas Mann


Prediger. Was waren damals, blos die Juden ausgenommen, alle Völker des Erdbodens, ihrer Religion nach?
Kind. Heiden.
Prediger. Wer wird also in diesem Spruch unter den Heiden verstanden?
Kind. Alle Völker des Erdbodens.
Prediger. Und womit werden nun alle Völker des Erdbodens verglichen?
Kind. Mit einem Tropfen am Eimer.
Prediger. Wenn du nun einen Eimer tragen willst, was merkst du nicht einmal?
Kind. Ob noch ein Tropfen daran bleibt.
Prediger. Mancher Mensch hält sich für wichtig. Aber wie müssen die vielen und großen Völkerschaften in Vergleichung mit dem ganzen Weltgebäude betrachtet werden?
Kind. Wie ein Tropfen am Eimer.
Johann Friedrich Christoph Gräffe


Schließlich, dort “s ein ebenprodukt des Biers der doesn, den t dummes Verhalten oder das Zerdrücken den nächsten Morgen von Kopfschmerzen einschließt. Coors macht Brennstoff-Gradvinylalkohol von den ebenprodukten aus Bierproduktion und wird bald die 1.5 Millionen Gallonen / Jahr verdoppeln der “s gegenwärtig möglich. Dieser “s ein kleiner Tropfen am Eimer verglich sich zu aktuellen Brennstoffforderungen, aber es sichere Schläge, die das Material wegwerfen. Wie Coors über ihren Fähigkeiten sagt, “Wir “ve produzierte immer minderwertigen Vinylalkohol, deshalb war dies ein logischer Schritt.” Das nächste Mal Sie “wieder das Trinken der Gesellschaft “s Produkte, machen Sie einen Toast vor dem Gehen Boden-aufwärts mit alternativen Brennstoffen.
Coors macht Vinylalkohol von Bierverschwendung


Es ist genau das gleiche Selbstzeugnis, das der Gnostiker am Schluß seiner lehrhaften Homilie ablegt, wo er sagt: “Es ist aber jener Mensch (d.h. der Pneumatiker) ungeschätzt in dieser Welt, aber hochgeschätzt von denen, die ihn kennen; von denen, die ihn nicht kennen, beurteilt wie ein Tropfen am Eimer (Js 40, 15) = 9, 21 (102, 8-10). Textrekonstruktion von mir.
Martin Krause


Vor Ihm – der Fülle des, der alles in allem erfüllt, sind alle Völker wie ein Tropfen im Eimer. Denke an einen großen Eimer. Laß ihn bis zum Überfließen füllen. Dann nimm von ihm einen Tropfen. In welchem Verhältnis steht dieser Tropfen zu dem gefüllten Eimer?
Dies zeigt uns, was alle Nationen im Verhältnis zu der “Fülle” dessen sind, der alles in allem erfüllt.
Wenn deshalb alle Völker vollkommene Christen wären, so wie Johannes und Paulus, und nicht eine Seele in der Welt anders eingestellt, so würden sie alle so viel zu kurz kommen die Gemeinde zu sein, als der Tropfen am Eimer zu kurz kommt, der gefüllte Eimer zu sein. Oder wie das kleine Stäublein auf der Waage zu kurz kommt, die Fülle des Staubes der ganzen Erde zu sein.
die-botschaft-unserer-zeit.com


Sieh jedoch, ob wir nicht vielleicht annehmen können, dass das Leben des Sohnes Gottes im Fleisch als ‘Tropfen’ bezeichnet wird und dass er als etwas Kleines und Unbedeutendes beschrieben wird. So sagt auch Daniel über ihn: ‘Ein kleiner Stein, der ohne Menschenhand vom Berg losgebrochen ist, wurde danach zu einem großen Berg (Dan 2,35)… Denn es ziemte sich für ihn, der kam, um nicht nur Jakob zu sammeln, sondern auch alle Völker (die, wie der Prophet sagt, wie ein Tropfen am Eimer geachtet sind (vgl. Jes 40,15)) sich der Gottesgestalt zu entäußern und sich selbst zum Tropfen zu machen und so zu kommen, um den Tropfen der Völker und ebenso den Tropfen der Übriggebliebenen Jakobs zu sammeln.
Origenes


Sprecher:

Jede Religion hat ihre Kleriker; die können es gar nicht vermeiden, den Menschen ein Bild des absoluten Herrn vor die Seele zu malen, das seine Liebe zunächst verbirgt. Beim Propheten Jesaja [40,15] spricht Gott:
ER:
Seht, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sie gelten soviel wie ein Stäubchen auf der Waage.
Sprecher:
Das klingt nach derselben Verachtung, wie sie im Stück »Pygmalion« von Shaw das Blumenmädchen Eliza aus dem Mund von Professor Higgins hören muss:
ER:
Du zerquetschtes Kohlblatt!
Sprecher:
Am Abend von Elizas Triumph findet Higgins kein Wort der Anerkennung für sie und geht grußlos schlafen. Daraufhin wirft sie sich vor Wut schluchzend auf den Boden. Auf der Suche nach seinen Pantoffeln kommt er zurück und kriegt sie von ihr ins Gesicht geschleudert. Erstaunt fragt er:
ER:
Was ist denn los? Steh auf! Stimmt was nicht?
Jürgen Kuhlmann


Wie kleinbürgerlich muss uns Gott eigentlich vorkommen, wenn dieser große Schöpfer auf der einen Seite Milliarden Galaxien geschaffen hat und die Sterne mit Namen ruft (Jes. 40:26) auf der anderen Seite aber gerade bei der Krönung der Schöpfung unbedingt eine irdische Organisation benötigt, um den “Tropfen am Eimer” geistig zu überwachen? (Jes. 40:15)

Wird dadurch nicht Gottes Macht in höchsten Maße geschmälert?

Specht


Die Bedeutung Klopstocks als epochaler “Erneuerer der deutschen Dichtersprache” ist immer unbestritten gewesen. Aber wer liest Klopstock, freiwillig? Bei den Schülern, welche die “Frühlingsfeier” (1759/1771) lesen müssen, das Gedicht Klopstocks, das, meist als einziges, in jeder Anthologie deutscher Lyrik zu finden ist, löst [es] mit seinem “Tropfen am Eimer” meist eher Verwunderung aus, als es Begeisterung weckt.
Walter Sparn


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Seine religiös-ekstatischen, schwer verständlichen Gesänge wurden aber schon von seinen Zeitgenossen kritisiert und belächelt. Und „O, du Tropfen am Eimer!“ witzelt bei der Lektüre der „Frühlingsfeier“ jeder, den eine solche geballte Ladung Pathos angesichts grüngoldener Frühlingswürmchen in der Morgensonne eher zum Lachen als zum Schwelgen bringt.
Andrea Bachmann


Der ölige Rückstand wird das Wasser aufbereitet zu verkaufen, soweit möglich und wiederverwendet oder injiziert U-Bahn. Die Menge der Abfälle erzeugte Töne erschütternd, aber es ist nicht Business Unusual in die Entsorgung. “Diese ganze verschüttet wird, um ein Tropfen am Eimer ihre Auswirkungen auf Deponien”, sagte Vic Cullpepper, Technischer Direktor bei River Birch Deponie, in der Nähe von New Orleans. “Viele Menschen versuchen, um dies zu blasen und sagen, es geht um ein Problem für Deponien werden, aber es ist nicht.” BP sagt 761 Tonnen Rohöl-kontaminierten Abfällen bereits begraben worden und Florida an den beiden Deponien in Alabama. Einige 13.100 Kubikmeter ölhaltige Abfälle haben in Louisiana, wo der Betrag wird ausgezählt Volumen anstelle von Gewicht ist begraben worden.
PrioNews.de – Die neusten News aus der Technologie


Indem sie also redeten, rollte plötzlich ein Gewitter hinauf gen Libanon und es donnerte gewaltig. Die Könige aber standen im Dickicht des Waldes schweigend und voll Ehrfurcht. Da kam ein Strahl aus dem Gewölk und zerriß eine Ceder von dem Gipfel bis an die Wurzel, und krachend stürzte sie am Abhang des Gebirges hernieder. Das Gewölk aber zog brausend vorüber.
Da traten die Könige zu der gefallenen Ceder und sprachen untereinander: Was ist alle irdische Größe vor dem Angesicht des Erhabenen! – Er rollet die Himmel zusammen wie ein Gewand, und die Erde ist vor ihm wie ein Tropfen am Eimer. – Wer mag bestehen vor dem König der Könige?
Friedrich Adolph Krummacher


Der Greis.
Was ist die Erde
Im Strahlenmeere
Der großen Schöpfung?
Ein Tropfen am Eimer!
Es rauschen dein Lob
Die Strahlenmeere
Der großen Schöpfung!

Alle Chöre.
Es rauschen dein Lob
Die Strahlenmeere
Der großen Schöpfung!

Ein kleines Mädchen.
Sieht Gott auf den Tropfen am Eimer?
Vernimmt er mit Gnade
Auch unser Lob?
Gedenket er mein?

Der Greis.
So redet der Herr:
Kann auch ein Weib
Ihres Kindleins vergessen,
Daß sie nicht sich erbarme
Der Frucht ihres Leibes?
Und ob auch ein Weib
Ihres Kindleins vergäße
So wird doch der Herr
Nicht dein vergessen!
Nicht eines Wurmes
Vergißt der Herr!

Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg


Scharawarek, mit dem Pantheismus wäre ich sehr vorsichtig.
Zwischen “Halleluja, halleluja, der Tropfen am Eimer rann aus der Hand des Allmächtigen auch” und dem Einen der Mystik gibt es gewaltige Unterschiede.
Abrazo (Offline)


Zuletzt nimmt die poetische Sprache die lebhaftesten und leidenschaftlichsten Figuren, die kräftigsten und kühnesten Tropen und die ungewöhnlichsten Wendungen der Sprache zu Hilfe. Der Ausdruck muss jede Sache, die die Einbildungskraft des Dichters gerührt hat, vergrößern oder verkleinern. Der Raum des Himmels wird jetzt zum Ocean der Welten, die Erde zum Tropfen am Eymer und das Vergnügen fühlende Herz vergeht in Entzückung. Leblose Dinge bekommen Leben und Handlung und die reinsten Vorstellungen des Verstandes werden in körperliche Gegenstände verwandelt. Dadurch geschieht es, dass alle Gedanken in bloß sinnliches Gefühl verwandelt werden.
Johann Georg Sulzer


Was Hutten wollte, liegt am Tage; [...] den Kampf der Aufklärung gegen die finstern Monchsköpfe seiner Zeit und die geflissentlichen Verkleisterer der Wahrheit kämpfen; allen denen sich muthig entgegen stellen, die mit der Miene des Heuchlers jammerten, daß das erwachende Licht der Wissenschaften dem Staate und der Religion schädlich sey. Und was hatte er für andere Waffen, als die Werke seines Geistes [...] Er würde unter anderen Umständen gern mit dem Schwerd darein geschlagen haben und hätte sich vor dieser Art Handlung, wie er bewiesen hat, nicht gefürchtet, aber ohne Unterstützung damit auftreten, nein – einer solchen Tollkühnheit war er bey aller seiner sonstigen Unbesorgtheit nicht fähig; den was will der Tropfen am Eymer gegen den rollenden Strom des Weltmeers?
M. Heinrich Gottlieb Kreußler


  • Geben Sie Informationen, die sich von der Masse abheben. Die möglichst einzigartig sind. Am besten solche, an die Ihr Kunde anderweitig nur schwer rankommt.
  • Sorgen Sie für Inhalt mit greifbarem Nutzen. Zeigen Sie Ihrem Geschäftskunden, wo für ihn Kostenersparnisse oder höhere Erträge drin liegen. Ihrem Privatkunden machen Sie deutlich, wie er mit Ihren Lösungen mehr vom Leben hat.
  • Zeigen Sie den Wert auf, den Ihr Leser als Kunde bei Ihnen erhält. Der Preis Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung gleicht einem Tropfen im Eimer – verglichen mit dem Mehrwert, der für ihn heraussprudeln kann!
Robert Bly


Sechzig tausend Pfunde Sterlings wurden George dem Dritten vom Parliamente bewilliget, damit er in Stand gesetzt seyn möchte, seinem ältesten Sohn eine eigene Haushaltung einzurichten. Funfzig tausend Pfunde jährlich wurden ebenfalls für diesen Jüngling zu seinen persönlichen Ausgaben ausgeworfen. Hundert ein und achtzig tausend Pfunde sind nachmals vom Parliamente zu Bestreitung seines angefangenen Baues am Carleton=Hause, und zu Tilgung der Schulden angewiesen worden, die er trotz seines jährlichen Gehaltes von funfzig tausend Pfunden gemacht hatte. Zehn tausend Pfunde jährlich wurden hernach, wie ein Tropfen im Eymer, ferner zu seinem Unterhalte zugesetzt, damit er nie wieder in die Nothwendigkeit kommen sollte, neue Schulden zu machen.
James Thomson Callender


Herr H. sucht aber überall irdische und unreine Zwecke, und den reinsten Absichten legt er unlautere Mittel unter. Er spricht so verächtlich von dieser ehrwürdigen Sache, daß sich die Brüder=Unität mit der Bekehrung der Heiden befasse, als wenn es eine bloße Thorheit wäre; und sagt S. 50: Wahrlich! wie ein Tropfen im Eymer, und wie ein Steinchen am Gestade des Oceans, verschwindet dasjenige, was durch die Brüder geschehen ist. Wo hat sich denn aber die Brüder=Gemeine ihrer großen Thaten bey der Heiden=Bekehrung je gerühmt?
Von einem Freunde der Wahrheit


Naja, den Puffer muss man sich vorstellen, wie ein Eimer, der unter einem Wasserhahn steht. Du drehst den Wasserhahn auf (Du startest die Aufnahme) und das Wasser (die Audiodaten) läuft in den Eimer. Wenn der Eimer (Puffer) voll ist, schüttest Du das Wasser in eine große Wanne (speicherst den Puffer auf die Festplatte).

Je größer der Eimer ist, desto länger musst Du natürlich warten, bis das erste Wasser in der großen Wanne landet. Die Zeit zwischen dem ersten Tropfen im Eimer und dem ersten Tropfen in der Wanne ist die Latenzzeit.

Markus (Administrator)


Schrecklich! schrecklich war diese Lage, und wem konnte er sie klagen? Niemand als Gott – das that er aber auch unaufhörlich; er kämpfte ohne Unterlaß mit Unglauben und Mißtrauen, und warf sein Vertrauen nie weg. Alle seine Briefe an seinen Schwiegervater waren voll Uebergebung an die Vorsehung und tröstend, allein sie hafteten und halfen nicht mehr. Herr Rath Eisenhart selbst, der etwas von seiner Lage wußte, machte vergebliche Versuche; Stilling schrieb Romane, den Florentin von Fahlendorn und die Theodore von der Linden, und suchte mit den Honorarien den Strom zu dämmen; allein das war wie ein Tropfen im Eimer. Er schrieb an verschiedene große und berühmte Freunde, und entdeckte ihnen seine Lage, allein Einige konnten ihm nicht helfen, Andere faßten einen Widerwillen gegen ihn, wieder Andere ermahnten ihn zum Ausharren, und noch ein Paar unterstützten ihn mit einem Tropfen Kühlung auf seine lechzende Zunge.
J. N. Grollmann


Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen. Große Kinder verlaufen sich auch manchmal. Manchmal verlaufen sie sich so gründlich, dass sie an Drogen, Alkohol oder so ähnliche Abhängigkeiten geraten. und was das den Eltern Nerven kostet! Dagegen sind die süßen kleinen Sperenzchen, die die kleinen Celinas oder wie sie sonst heißen, wie ein Tropfen am Eimer
Pfarrer Kelber


Ein namenloser, von der Wissenschaft mit dem Kunstnamen „Deuterojesaja“ benannter Prophet kündet gegen Ende der Exilszeit das kommende Heil im Namen des Gottes, vor dem die Völker nur ein Tropfen am Eimer und die anderen Götter allesamt nicht nur zu nichts nütze, sondern Wind und Wust, also gar nichts sind. Hier erscheint Israels Gott erstmals nicht als einer neben anderen, sondern als Einziger.
Matthias Koeckert


Последний автор особенно подчеркивает значение Клопштока для державин-ской оды, ссылаясь, между прочим, на знаменитую фразу о «капле на ведре» («Tropfen am Eimer») из его поэмы «Весенний праздник» («Frühlingsfest»). Независимо от всех «влияний» опять становится ясным, в какой мере Державин не только в своем мышлении, но и в своем поэтическом языке прибегает к распространенным в это время формулам.
Й. КЛЕЙН


Die neuen Pläne lassen Sie nicht einige der Zusammenarbeit vieler Menschen.
Mehr als 100 Menschen, die schließlich (hier ist eine einseitige Anfrage unbedingt übereinstimmen) Bitte E-Mail gesendet werden konnte.
Das Thema ist “Liebe”, fragen wir Frauen und Männer so gut.
Derzeit ist der Anteil der Personen, die mit uns übereinstimmen, 70% Frauen, 30% der Männer und so weiter.
Hat Aussicht auf die Person, die Ihre Zusammenarbeit in Folge trotz der Tropfen am Eimer und gerechte Entschädigung zu beantworten.
Also runter Kopf.
Gamekozo


Schon der Auftakt der Hymne ist eine wahrhaft triumphale Selbstermächtigung: scheinbar bescheiden lehnt es das lyrische Ich ab, sich in den “Ozean der Welten alle” zu stürzen, oder sich unter die Jubelchöre der “ersten Erschaffenen”, also der Engel, zu mischen und begnügt sich mit Jesajas “Tropfen am Eimer“, der Erde, die es umschweben will. Dass das lyrische Ich damit selbst, dank seiner erhabenen Gemütsstimmung, zu einem Beflügelten erhoben, der die Erde gleich einem Himmlischen umkreist, wird als selbstverständlich ausgegeben.
Sandra Kluwe


Und hier ist eine Unmenge blinder, fleischlich gesinnter, lauwarmer Christen und halb entschlossener Snder, die denken, sie tten Ihm einen Gefallen, wenn sie Ihm gestatten, ihr Leben zu regieren. Wie tricht! Kann Er doch in einem einzigen Atemzug ganze Knigreiche und Herrscher wegblasen. “Siehe, die Vlker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stublein. Der Libanon wre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer. Alle Vlker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel”.
Jesus Christus herrscht als Knig!


Dank langreichender und vielschichtiger Erfahrungen mit ihren Oberhirten ist die kölner Kathedralkirche eigenständige juristische Person, gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Propst des Kathedralkapitels. Was der kölner Erzbischof (sei es wer es wolle) will (oder nicht will) ist im Hinblick auf die Hohe Domkirche zu St. Peter und Maria – zum Glück – ebenso bedeutsam wie ein Tropfen am Eimer.
clarissa colonia


Familienleben, Reinhaltung des Blutes (den Kasten sind Bluts- und Rasseschranken von Gott gesetzt), keine öde Gleichmacherei, sondern Aufstieg für jeden edlen Charakter, der sich würdig erwiesen hat, größere Pflichten auf sich zu nehmen als ihm bisher zugemutet wurden – aber alles dies kann in rechter Weise nur erfüllt werden, wenn der einzelne „Religion“ hat, und er erkannt hat, dass Körper und Hirn noch nicht den ganzen Menschen ausmachen, sondern das Wesen des Menschen seine unsterbliche Seele ist, dem Wesen nach von gleicher Natur wie der allmächtige Gott, aber dennoch eben nur ein Tropfen am Eimer, geschöpft aus dem Meer der Unendlichkeit und Machtfülle Gottes.
Svami Sadananda Dasa


Wer aus dem Fenster blickt, und immer nur Hundescheiße und entwurzelte Jugendliche sieht, nicht aber den stattlichen Ahorn, den frischpolierten Opel Vectra, dem ist nicht zu helfen. Da halte ich es lieber mit Klopstocks wunderbarer „Frühlingsfeier“: „Nicht in den Ocean / der Welten alle / Will ich mich stürzen“, sondern „Nur um den Tropfen am Eimer … will ich schweben“; denn ist das „Frühlingswürmchen / Das grünlichgolden / Neben mir spielt“, nicht ein sehr treffendes Bild fürs Fernsehen?
Kurt Scheel


Wer frisch von dem Schauen des Angesichtes Gottes herkommt, wird nie das Angesicht der Menschen fürchten. Wenn wir bei Ihm weilen, werden wir Heldengeist einatmen und eine Welt von Feinden wird uns nur wie ein Tropfen am Eimer sein. Ein zahlloses Heer von Menschen oder selbst von Teufeln wird uns so gering scheinen, wie die Völker es vor Gott sind, der sie nur wie Heuschrecken betrachtet. O, daß wir tapfer wären für die Wahrheit in diesen Tagen der Falschheit!
Charles Haddon Spurgeon


Er war nicht enttäuscht oder ohne Hoffnung. Er hatte die Idee der Unendlichkeit zu fassen vermocht und war weise genug für sie geworden. Er sah die tausend Eimer, die aufstiegen und versanken, aber weder Gott noch Mensch hielten die Hand an ihrem Bügel. Auch Götter wurden aus der Tiefe geschöpft, hoben sich auf und versanken, und was der Mensch sah, waren nur die “Tropfen am Eimer“. Ein Größeres stand über allem, ein Unerkennbares, eben “das Ganze”.
Ernst Wiechert


Was bedeutet nun zunächst das Chaschab? Für etwas rechnen, halten, achten mit dem Akkusativ und mit le. So heißt es von Juda: er hielt die Thamar für eine Buhldirne, was sie nicht war, Gen. 38,15. In der passiven Form: Sind wir nicht als Fremde für ihn geachtet worden, da er uns verkauft hat? sagen Rahel und Lea von ihrem Vater — und sie waren doch seine Kinder, Gen. 31,15. Eli hielt Hanna für eine Trunkene, 1. Sam. 1,13. Von dem Behemoth: er schätzt Eisen wie Stroh, Hiob 41,19. Chakam jechascheb: er wird für weise gehalten, nämlich ein Narr, der seine Lippen verschließt. Warum werden wir dem Vieh gleichgeschätzt? klagt Bildad von Suah. Elihu sagt: Schätzest du das als Recht, dass du sprichst: Meine Gerechtigkeit ist über Gottes? Jesaja: Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer und dem Staub in der Wagschale gleichgeachtet. Chaschab ist ursprünglich etwas in Rechnung stellen, numero comprehendere, mit der Zahl zusammenfassen, es ist dann das Anrechnen von etwas, was man nicht ist, ja von dem man oft das Gegenteil ist.
Dr. th. Adolph Zahn


Da kam auch der Satan, der Papst des bösen Rom, und ließ einen Aufruf ausgehen unter allen Völkern, die an den Abkömmling des Ehebruchs glaubten, das sind die vom Berge Se’ir, sie sollten sich zusammentun und gen Jerusalem hinaufziehen und sich die Stadt erobern, als gebahnten Weg für die Irrenden, die zum Grab zogen, wen sie zum Gott über sich angenommen hatten. So kam der Satan und mischte sich unter die Nationen, sie versammelten sich alle wie ein Mann, den Befehl auszuführen, und sie kamen wie der Sand am Meeresstrand, und ihre Stimme war gewaltig wie Gewitter und Sturm. Und es geschah, als sich versammelten ,die Tropfen am Eimer‘, da hielten sie üblen Rat wider das Volk des Ewigen; sie sprachen, warum sollten sie sich abmühen, Krieg zu führen gegen die Ismaeliten um Jerusalem herum, wo doch unter ihnen ein Volk sei, das ihre ,Furcht` nicht respektiere, ja dessen Väter sogar ihren Gott gehenkt hätten: „Warum sollten wir sie am Leben lassen, warum sollten sie unter uns weilen? Wir wollen unsere Schwerter an ihrem Kopf erproben, danach begeben wir uns auf den Weg unseres Irrtums”. Da blieb dem Volk unseres Gottes das Herz stehen, in ihnen erhob sich kein göttlicher Geist mehr, böse Schläge waren es, und sie wurden etliche Male geschlagen. So kamen sie und warfen ihr Flehen vor dem Ewigen nieder, sie fasteten und verringerten ihr Blut und Fett, und es schmolz das Herz Israels in seinem Innern.
Salomo bar Simson


Was ist dein Gottesbild?

Die meisten Menschen, auch viele Christen, haben ein falsches Bild vom Gott der Bibel. Dies kann ganz verschiedene Gründe haben, aber ganz sicher will der Satan uns ein falsches Gottesbild einreden, denn dann werden wir unsicher und Zweifeln an Gottes Verheißungen.

Verschiedene Gottesbilder

Der Gleichgültige

Aussage: ”Warum sollte dieser große Gott, sich um meine kleinen Probleme kümmern?”

Gründe: Falsches, weil zu geringes Selbstverständnis, mangelnde Erkenntnis von Gott.
Es hat sich keiner (Eltern), um deine Probleme gekümmert, sondern sie immer klein geredet.

Folge: kein Glauben, dass Gott auf Gebet hört
man versucht seine Probleme mit eigener Kraft zu lösen

einseitige Bibelauslegung: Jes 40,15 Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale ..

Frank & Sylvia Erfeldt


Dura satis miseris memoratio prisca malorum,
Et gravius summo culmine missa ruunt;
steht an den Fensterscheiben des Herrn Schulz in Petrikau. Was litaneie ich Dir die Bänkelei von Olims Zeiten vor? Meine Stimme ist gegen das Fuimus Troes der Sarmaten ein Tropfen im Eimer. Die Polen hangen mit Schwärmerei an dem Andenken vergangener Zeiten und ergreifen jeden Schimmer zur Hoffnung einer Auferstehung ihres Vaterlandes. Die Stimmung der Männer verdient Achtung, die über dem Grabe desjenigen trauern, was dem reinen Menschen das Heiligste auf der Erde ist. Manum de tabula! Das führt mich zu weit, und ich bin in Gefahr, Rhapsode zu werden.
Johann Gottfried Seume


Liebe Andrea und alle anderen,
natürlich gibt es ökologische Putzmittel, aber Putzmittel ist Putzmittel und auch in den ökologischen ist Chemie drin. Aber die brauche ich alle schon lange nicht mehr. Das einzige handelsübliche Putzmittel, das ich noch verwende ist ein ökologischer WC-Reiniger und für alles andere (inkl. Glas, Spiegel, Böden) habe ich eine Reinigungspaste für hartnäckigere Flecken aus Kalkstein und eine “echte Seife”, von der 2 Tropfen im Eimer genügen.
Gabi


Das was! Die Hand von Mann der Aufgabe, Jerusalem wiederaufzubauen, ungleich? Hath nicht sicherte Gott seines zu Stärke zum Arbeiter der Gott, dessen Arm Welten als es ersinnt, das Schmiedestreiks aus Funken gegen den Amboß? Ist nicht der Helfer von Mann der Gott wer dippeth auf den Meeren in der Vertiefung seiner Hand? Wer wiegt das Berge mit Waage und den Hügeln im Gleichgewicht? Das was! Ihr Feinde zu stark für Sie? Warum, Gott looketh auf allen Nationen und Feinde der Erde wie außer ein Tropfen im Eimer. Er sendeth hervor seines Atem, und die Stämme verschwinden, wie Staub vom Gleichgewicht geblasen wird.
Amy E. Samuel M.;Zwemer Zwemer


Dann hoffe ich also auf Strom, höre dem immer noch strömendem Regen und dem Tropfen im Eimer auf meiner Matratze zu und beschließe, dass das wohl doch noch einen Blogeintrag wert ist und hoffe inständig, dass doch wenigstens der Akku des Laptops durchhält.
weltenbummlerin87


Great Water Wall und das Fort von Kernkraftwerken

Top of eine große Flasche Kopf Tropfen im Eimer, es sei denn der Spitze einer Flut See

Fukushima 1 bis 4 in Betrieb befindlichen Maschinen für 34 bis 40 Jahren, und hält einer Magnitude 9 Erdbeben sind Kernkraftwerk eigenen Strukturen und Systeme sicher.

Fukushima Kernkraftwerk aber nicht widerstanden dem Tsunami, da sie nicht widerstehen kann einen großen Meteoriteneinschlag und die gleiche Jet.

[...]

Wasser Boot, auch ihn beseitigen. Wasserkühlung Kern, zerstörte auch das Notstromaggregat, natürlich, dieses Wasser entweder Wasser, aber am Ende der Not oder um Wasser zu konzentrieren.

Wenn die AP1000 in Fukushima Küste gebaut, sollte das Ergebnis ist das gleiche wie das Gießen von Wasser-Tank in die Abflussrohre nach Abschluss oder verlassen sich auf elektrische Pumpen zu fahren – es sei denn, sein Kopf trug ein Meer.

[...]

Aber der Tsunami-Wand aus Wasser viel höher als die hemmungslose Deich ist, so zu einer Küstenstadt Kraftwerk zu bauen, um den Tsunami zu verhindern, obwohl in Sanmen und Haiyang Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Ort ist wie ein Asteroid der Erde, sollte es GFW folgen Wie ein Kreis um den Bau von Kernkraftwerken über die maximale Tsunami Wellenhöhen von 50 Metern, unverwüstlich GWW-Great Water Wall.

[...]

Nuklearen Fort – Die Zukunft der Küsten-Kernkraftwerke, wie Xu Davao, aus der Ferne, sollte wie eine gigantische Burg.

ESBWR


In Gottes Augen sind ja die Völker nur wie ein Tropfen im Eimer, und dieser Tropfen Menschheit ist dazu noch schmutzig.
viaveritas


Irgendwann hat alle Schinderei ein Ende. Nach einer letzten schwierigen Felskletterei über eine vereiste Wand, nach kurzem Stufenschlagen mit dem Eispickel in eine kurze senkrechte Eismauer – der letzte Tropfen im Eimer der Erschöpfung – geht es nicht mehr höher. Wir sind oben!

Die Sherpa schreien ihr uraltes Mantra “Cha gyal lho – die Götter haben gesiegt” in den schneidenden Höhensturm und opfern den Göttern Tibets etwas Tsampa. Ich baue eine kleine Steinpyramide und verstecke darunter meine einzige, volle Büchse “Windhoek Lagerbier”. Möge das Opfer gnädig aufgenommen werden und mir diese Umweltsünde verziehen sein!

Klaus Dierks


Der Kommunismus war uns immer als »eherner Koloss« vorgekommen, der sich seinen festen Platz in der Geschichte geschaffen hatte. Manche, die die Endzeitprophezeiungen der Bibel kannten, wurden unsicher in deren Deutung und meinten, daß dies nicht berücksichtigt sei und die Auslegung deshalb überprüft werden müsse. Am 9. November wurde auch für die Deutschen klar, daß diese Ära nur ein Tropfen im Eimer der Geschichte war.
Von Stalin wird berichtet, daß er sich auf seinem Sterbebett noch einmal aufgerichtet und die geballte Faust gen Himmel geschüttelt habe. Es hat ihm nichts genützt. Sein Imperium zerbrach.
Matthias Müller


Völker sollen vor Gott nicht mehr sein, als ein Tropfen? Auf der einen Seite muss uns dieses Bild erschrecken: Denn wenn das so ist, warum führen wir dann wegen eines Tropfens am Eimer über Jahre und Jahrzehnte, und das seit Jahrhunderten, Kriege? Auf der anderen Seite ist diese Sicht sehr tröstlich: Was ist schon China vor Gott?
Christian Wolff


Das bekannte Bild eines Tropfens am Eimer ist, sogar von der ganzen Erde gebraucht, für Den, der von diesen Verhältnissen einen Begriff hat, beynahe lächerlich.
Hofrath Gustav Ritter von Hugo


Zunächst entwickelt Eggers hier, bei seiner Ankunft in Ahlden, ein Welt-Bild: “Unser” Wassertropfen, “wir” hantieren usw. Eine Ursprungsmetapher, der Wassertropfen, wird weiter- und ausgeführt mit dem Ziel, die (Innen-)Welt des Protagonisten in ihrer Totalität darzustellen. Das Verfahren ist projektiv, nicht beschreibend; ob Realität überhaupt der Ausgangspunkt ist, muß offen bleiben: Die Metaphernkette, die Eggers hier entwickelt, geht von einem vielfach gebrauchten Bild aus. Ein möglicher Ursprung wäre in Klopstocks Ode “Frühlingsfeier” zu finden: “Nicht in den Ozean der Welten alle/Will ich mich stürzen! … Nur um den Tropfen am Eimer,/Um die Erde nur, will ich schweben, … Der Tropfen am Eimer! Rann aus der Hand des Allmächtigen auch!/ Wer sind die tausend mal tausend, wer die Myriaden alle,/Welche den Tropfen bewohnen, und bewohnten? …”
Hartmut Dietz


Es gibt natürlich auch sprachliche Bilder, die sich wegen ihrer ungewollt oder gewollt komischen Wirkung einprägen:
Nur um den Tropfen am Eimer, um die Erde nur, will ich schweben (Klopstock)

Der Mond, der steht am Himmel,
Grad wie ein Camembert
So rund und voller Schimmel,
als ob’s ein echter wär’.
Doch plötzlich, o Schreck,
Ein Stücklein ist weg!
Das haben die lieben Englein genascht
Daß die sowas dürfen, das überrascht. (Heinz Erhardt)

Zwischen diesen beiden Beispielen aber gibt es einen entscheidenden Unterschied: den Tropfen am Eimer merkt man sich möglicherweise, ohne daß man das Referenzobjekt Erde im Kopf hat; geschweige denn daß man wüßte, um welches Gedicht (Die Frühlingsfeier) es sich handelt. Im Gedicht von Heinz Erhardt wird das Bild vom Camembert ‘durchgespielt’, so daß man sich schwer tun dürfte, sich den ‘Rest’ nicht zu merken.

Klaus Berg


Unser New-York-Erlebnis hat eine Werther-Struktur, eine vorab eingebaute Literazität. Die Skyline von Midtown ist unser “Tropfen am Eimer“, jenes Gedicht von Klopstock, in dessen Erwähnung sich Werthers und Lottes Seelen zu vereinigen vermeinen, während sich in Wirklichkeit ihre Lektüreerinnerungen verlöten.
Stephan Wackwitz


Der Verfasser dieses Lehrbuches muß nach meiner Ansicht stets der Beförderung der Natur= und Menschenkenntniß, der Natur= und Menschenwürdigung vor Augen haben. Das Ganze dieser Merkwürdigkeitssammlung gebe nicht eine erbärmliche Nomenklatur, nein, eine innere Anschauung von dem Isop, der an der Wand wächst, bis zur Ceder des Libanon, vom Sonnenstäubchen bis zum Dawalagiri, von der Milbe bis zum Elephanten, vom Tropfen am Eimer bis zum Ocean, von dem Päscheräh, dem Neuseeländer, dem Cretin bis zum Leibnitz, Kant und Apollo, von dem Fetischdienst und der Schamanenreligion bis auf ein wahres Christenthum, vom Hebel bis auf die Dampfmaschiene, vom ersten Waarentausch bis auf den Seehandel, von der Winterjurte bis zur Peterskirche und den zerstörten Pallästen und Tempeln zu Palmyra und Athen, vom geringsten Almosen bis zu den vorzüglichsten Anstalten zur Pflege, Versorgung, Bildung des Menschen, vom Zweikampf bis zur Völkerschlacht; – alles in seinen Schattirungen nach dem ganzen Zweck der Wissenschaft, von der untersten Tiefe, bis zur höchsten Höhe – bis zum Weltenschöpfer, zum Weltenregenten. Wären es die Namen der Einzeldinge, die hier kennen gelernt werden müßten: so wäre die Forderung zu hoch gestellt. Nein, nicht jede innere Anschauung setzt eine Nomenklatur, genaue Kenntniß des Einzelnen voraus; das Gemüth; der höchste Verstand, bedarf nur einiger Halt- und Lichtpunkte, und es wird sicher durch das Universum geführt durch Deutungen der Gemüthskraft höherer Geister!
Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg


2. Gegenstandsbezogene Figuren

Antithese

Mit dieser Figur werden ein Gegensatz,
ein Abstand, eine Unvereinbarkeit zweier
Dinge verdeutlicht und thematisiert,
eine Gegenbehauptung zu einer These aufgestellt,
stilistische Gegenüberstellungen und Kontrastierungen durchgeführt:

„Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein.“

„Nicht in den Ozean … nur um den Tropfen am Eimer …“ (Klopstock)

Unverbundene Zusammenstellungen entgegengesetzter Begriffe werden gekoppelt:

“Jung und alt.”
“Eng ist die Welt, weit das Gehirn.”

Unterrichtsmaterialien Chemie und Deutsch


Vielleicht darf ich ein Erlebnis erzählen, das ich vor ein paar Jahren im Planetarium im Deutschen Museum in München hatte. Manch einer würde sagen: und das hat Dich so beindruckt? Das wusste ich schon lange! Mir wurde zu Tränen gerührt klar, wie unendlich groß das Universum ist und wie alles genauso konzipiert ist, damit Menschen auf dieser Erde existieren können- damit menschliches Leben überhaupt möglich ist…… Und ich kleiner Mensch bin “wie ein Tropfen am Eimer” und dennoch von Gott geliebt. :smile: :cool:
Sylvia


Dann aber scheinen die Regierungen die Geduld verloren zu haben. Das zeigte sich schon beim Vertrag von Maastricht (1993), dann in der Währungsunion (1999/2002) und am stärksten im Vertrag von Lissabon (2009). Der Auslöser war gewiss die Beobachtung, wie dynamisch sich die Volkswirtschaften vor allem in Asien entwickelten. Aus asiatischer Sicht hängen wir irgendwo am Ende von Russland wie der Tropfen am Eimer. Auch die Kraft des Dollars und die dahinter steckende Dynamik der von ihr abhängigen Märkte schienen bedrohlich.
Benno Heussen


Lange nach der „kopernikanischen Wende“ unseres Weltbilds hat in der Poesie das ptolemäisch geozentrische überwintert, hielt sich als Gefühlsresonanz die wissenschaftlich obsolete Anschauung, gestützt auf mythische Tradition und auf unmittelbare Wahrnehmung, in Bildern des bergenden Weltraums und der tröstlich leuchtenden Himmelslichter. Doch dies ist nur ein Teil der literaturgeschichtlichen Evidenz. Da ist das Echo von Pascals Erschrecken über die Unendlichkeit des Sternenhimmels; der Ausdruck der radikalen Verunsicherung des aus der kosmischen Mitte gerissenen Menschen, unendlich klein in der Unendlichkeit des Weltraums. Klopstocks „Tropfen am Eimer“. Doch Klopstock vermochte noch, ungeachtet der zerstörten christlichen Kosmologie, das neue Weltbild in seiner unendlichen Dimension und Dynamik als Szenerie des christlichen Heilsgeschehens zu imaginieren. Für Blake dagegen war der Kosmos der Wissenschaft die Reduktion einer seelenlosen Mechanik, die satanische Vernichtung des göttlichen Geheimnisses.
Paul Hoffmann


Wenn man bedenkt, dass man in Japan allein an die 8.000 Aussätzige zählt, dann erscheint freilich die Anstalt von Gotemba wie ein Tropfen am Eimer. Und doch ist sie von großer Bedeutung. Zunächst ist einmal der Anfang gemacht.
Auch Molokai hat klein angefangen, bis der Heroismus eines P. Damian den bislang unbekannten Winkel der ganzen christlichen Welt teuer gemacht und die regste Teilnahme wachgerufen hat. Sodann wird die Sprache der Liebe, die sich bei diesem Werke so rührend äußert, auch zu den Herzen der Japaner überzeugender reden als alle Beredsamkeit und ihnen den Weg zur wahren Kirche weisen.
Die protestantischen Missionsgesellschaften haben in Japan hundertmal mehr materielle Hilfsmittel und politischen Einfluss. Die katholische Kirche aber hat die Wahrheit und das Unterscheidungszeichen des Geistes Christi, die selbstlose, opferwillige Liebe. Und so möchten wir denn das Erbe des P. Testevuide unseren Lesern herzlich empfohlen haben.
Die katholischen Missionen (1892)


Becker ist der erste Deutsche und zudem der jüngste, dem es 1985 gelang, in Wimbledon mit einem 3:1 das Finale gegen Kevin Curren (*1958) für sich zu entscheiden. Damit ging er auch als weltweit jüngster Grand-Slam-Sieger in die Tennisgeschichte ein. Beckers Sieg war nach den Erfolgen von Steffi Graf wie der Tropfen am Eimer, der das Fass zum Überlaufen brachte. In Deutschland hatte eine regelrechte Tennis-Euphorie. Insgesamt erspielte Becker 49 Turniersiege für Deutschland ein, wovon er sechs Siege bei Grand-Slam-Turnieren holte, in die der Wimbledon-Siege eingeschlossen sind.
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Ein Schiller-Verehrer aus Weimar,
auch er selbst ein fleißiger Reimer,
fand den reimlosen Vers
im Grunde pervers
und so kunstlos wie’n Tropfen am Eimer.
Bernhard Schröter


Gleich hinter dem Hügel
stellt sich die Löwin. Überaus nüchtern pariert
der Pulk der Verfolger, ein
verdattertes Freiwild rollt
– nur ein Tropfen am Eimer
in die bergenden Arme des Schützen,
Opfer, Täter, wir alle, eins,
kein Blattschuss, mehr ein Gewinn.
Ulrich Schödlbauer


Humboldt hat Recht. Es sind nicht seine Gebäude und Monumente, ich setze hinzu, es sind auch nicht seine Regelmäßigkeit und die Breite seiner endlosen Straßen, durch welche Mejico jenen großartigen Eindruck hervorbringt, der ewig unverlöschlich in der Erinnerung des Reisenden fortdauert, den auch ich empfand und mit mir forttrug im bewegten Busen; nicht vergängliche Werke der Menschenhand sind es, es ist das Werk dessen, der den Tropfen am Eimer eine Welt seyn hieß, es ist die Erhabenheit, die Majestät der die Stadt umgebenden hohen, unvergleichlichen Natur!
Das Ausland, Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker, Nr. 20 vom 20. Januar 1838


Aber was soll’s. Bin ich das Volk? Wer ist überhaupt das Volk? Die Regierungen? Die Parteiführungen? Die Parlamentarier? Die EU-Kommissare? Sie sind, wenn sie Glück haben, allenfalls vom Volk beauftragt. Das Volk sind sie genauso wenig wie ich: ein Tropfen am Eimer, um es biblisch zu sagen.
Rainer Bohnhorst


Er hatte die Idee der Unendlichkeit zu fassen vermocht und war weise genug für sie geworden. Er sah die tausend Eimer, die aufstiegen und versanken, aber weder Gott noch Mensch hielten die Hand an ihrem Bügel. Auch Götter wurden aus der Tiefe geschöpft, hoben sich auf und versanken, und was der Mensch sah, waren nur die “Tropfen am Eimer“. Ein Größeres stand über allem, ein Unerkennbares, eben “das Ganze”. Sein Anblick machte fromm, aber es gab weder Kirche noch Altar für diese Frömmigkeit.
Ernst Wiechert


Stirners kompromissloser Anspruch ist Stärke und Schwäche zugleich. Er, der sich mitunter auch als einen winzigen „Tropfen am Eimer“ bezeichnete, scheut nicht davor zurück, dem autonomen Ich Göttlichkeit zuzusprechen, weil es als „Eigner seiner Gewalt“ vollkommen sei. Man kann, wie Herbert Scheit es bei der Vereinsgründung nun tat, aus Stirners pädagogischen Überlegungen einen Aufruf zur „Selbstverwirklichung durch Selbstbescheidung“ herauslesen und Hinweise auf das Schulkonzept Maria Montessoris entdecken. Ebenso ist es aber auch möglich, schaudernd zurückzuschrecken vor Stirners Größenwahn.
Alexander Kissler