Wissenschaftler züchten künstlichen Orgasmus

Wissenschaftler sind eigentlich dazu da, Zeitungen mit Meldungen für die Rubrik „Vermischtes“ zu versorgen, und nicht dafür, vernünftige Sachen zu entwickeln, aber das heißt ja nix. Die Kanzlerin ist ja auch dazu da, Schaden von ihrem Volk zu wenden. Und seinen Nutzen zu mehren. Dem Amerikaner Plenus Venter ist es jetzt gelungen, den ersten künstlichen Orgasmus der Welt zu züchten. Er wurde am Computer ausgebrütet und zusammengebaut, heißt A, G, C und T und leuchtet im Dunkeln bläulich.

Venter betreibt in Kalifornien das Institut „Studet Libenter“, in dem er synthetischen Kram herstellt, und das von der Industrie und vom Teufel mit üppigen Mitteln gefördert wird. Beide erhoffen sich davon, eines Tages durch künstlich veränderte Lebensformen viele Probleme der Menschheit lösen und dann zwei Drittel derselben an der Teilhabe daran hindern zu können. Ein Beispiel: künstlich hergestelltes Öl. Wenn die natürlichen Reserven der Erde eines Tages versiegt sind, will Venter soviel künstliches Öl beisammen haben, daß er den Golf von Mexiko damit stillegen kann.

Für den künstlichen Orgasmus haben er und seine Leute das Genom eines Mückenstiches auf dem Spann des menschlichen Fußes analysiert und künstlich nachgebaut. Dieses Kunstgenom wird einem Bakterium – es heißt Mycoplasma capricolum, kann nichts dafür und ist völlig unschuldig in diese Sache reingeraten – eingebaut, ob es will oder nicht. Trägt man nun dieses Bakterium wiederum auf den Rücken eines menschlichen Fußes auf, kommt es zu den nämlichen Symptomen, wie bei einem echten Mückenstich: man kann nicht davon ablassen, den „Stich“ zu kratzen, ihn mit Fingern, Gegenständen und sonstigen Körperteilen – sehr gut eignet sich die hornhautrauhe Ferse des Bruderfußes – zu manipulieren, zu kneten, zu reiben und zu drücken, wodurch das Gejucke nur noch ärger und unwiderstehlicher wird, bis schließlich – nun, Sie kennen das alle.

Damit man den künstlichen Orgasmus später von einem natürlichen unterscheiden kann, haben die Wissenschaftler ein sog. Wasserzeichen hineincodiert, das neben ihren Facebook-Profilen u.a. auch Musik von Bach, Beethoven, Mozart und Chuck Berry, sowie schöne Grüße von Kurt Waldheim enthält.

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