Standard & Poor’s stuft neuen Planeten herab

Die wildgewordene Ratingagentur Standard & Poor’s findet in letzter Zeit immer weniger, was sie herabstufen könnte, weil sie praktisch alles bereits herabgestuft hat. Erst heute Morgen hatte sich Standard & Poor’s auf dem Weg zum Tierarzt, wo sie gegen ADHS geimpft werden sollte, losgerissen, war in die Fußgängerzone gerannt und hatte dort ein heilloses Blutbad angerichtet, bei dem unter anderem Deutschland, Frankreich, Luxemburg und alles, was bis dato ein AAA-Rating hatte, herabgestuft wurde. Nur mit Mühe und einem kleinen Trick war es dem Kreisveterinäramt gelungen, Standard & Poor’s wieder einzufangen, nachdem sie mit Hilfe einer stierigen Kuh in eine Sackgasse gelockt worden war, die man anschließend mit mehreren Mannschaftswagen der zur Hilfe gerufenen Polizei verrammelte.

Standard & Poor’s hatte die Kuh beschält, die Sackgasse herabgestuft und sich anschließend willig in den Agenturtransporter führen lassen.

Am frühen Nachmittag dann kam es erneut zum Zwischenfall, als die nunmehr geimpfte Agentur autoaggressiv auf das Serum reagierte, und sich selbst herabzustufen begann. Gerade noch rechtzeitig kam die Nachricht vom Planeten Kepler-22b über Twitter, der als erdähnlich gilt und von Forschern als geeigneter Kandidat für einen bewohnten Planeten mit unerschlossenen Märkten und gigantischem Wachstumspotential bezeichnet wird.

Standard & Poor’s hielt in der Selbstherabstufung inne, analysierte den Planeten kurz, fand ihn überbewertet und stufte ihn umgehend herab.

Das Kreisveterinäramt geht dennoch davon aus, daß sich auf dem neuen Planeten genügend Spielmaterial findet, um Standard & Poor’s wenigstens in den nächsten paar Wochen ausreichend zu beschäftigen. Langfristig jedoch sollte man eine Kastration in Betracht ziehen.

Ein Kommentar zu “Standard & Poor’s stuft neuen Planeten herab

  1. So muß man das wohl sehen – über die Wirksamkeit eines Impfstoffes kann man allerdings geteilter Meinung sein. Kastration trifft es schon…
    Pantoufle


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