Verfassungsschutz bringt sich in Stellung

Dem Bundesamt für Verfassungsschutz liegen nach eigenen Angaben keine Beweise dafür vor, daß es sich bei dem „Hans-Georg Maaßen“, der momentan durch die sozialen und sonstigen Medien geistert, um den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen handelt.

Es könne auch ein Fake sein. Ein einfacher AfD-Sympathisant, der sich Hans-Georg Maaßen nenne, aussehe wie Hans-Georg Maaßen, watschele wie Hans-Georg Maaßen, quake wie Hans-Georg Maaßen, behaupte, er sei Hans-Georg Maaßen, und sogar des Abends zu diesem nach Hause fahre, aus dessen Becherchen trinke, von dessen Tellerchen esse, und in dessen Bettchen schlafe. Und der im übrigen der AfD zur Seite stehe, mit Frauke Petry poussiere und Unfug rede.

So wie Hans-Georg Maaßen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz weist aber auch darauf hin, daß seine Überprüfung noch nicht abgeschlossen sei. Vielleicht sei es ja doch wirklich Hans Georg Maaßen. Hans-Georg Maaßen hingegen behauptete im Spiegel, es sprächen „gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von irgendwas abzulenken“.

Die guten Gründe allerdings wollten sich auf Nachfrage dazu nicht äußern. Sie verdrehten aber die Augen und ließen den Zeigefinger etwas oberhalb der rechten Schläfe kleine Kreisbewegungen ausführen.

Offener Brief

an den Herrn Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen
Staatskanzlei Dresden

Sehr geehrter Herr K etschmer,

wie Sie schon ganz richtig sagten, es hat in Chemnitz kein Progrom gegeben. Und damit befindet sich Chemnitz in der allerbesten Gesellschaft, denn es hat überhaupt noch nirgendwo auf der Welt ein Progrom gegeben.

Trotzdem alles Gute für das von Ihnen zu regierende Land. Möglicherweise werden Sie’s brauchen.

Herzlichen Gruß
Germanistenfuzzi

P.S. Vermissen Sie das „r“ in Ihrem Namen? Ich wüßte, wo eines über ist. Das wäre wohl preiswert zu haben, denk ich mir.

Veronikas Secret

Der Zeitung „Die Dreikäse-Freiheit – Zeitung für die junge Rechte, die ganz junge Rechte und die ganz, ganz junge Rechte“ hat die nicht mehr ganz so ganz junge (obwohl, für eine CDU-Abgeordnete?) Veronika Bellmann (geb. Wächter) aus Karl-Marx-Stadt (geb. Chemnitz), der kreisfreiesten Stadt im Freistaat Sachsen, ein Interview gegeben, und sich dafür freigemacht und ihre innersten Geheimnisse preisgegeben.

Sie mag, verriet sie dem Dreikäseblatt, es nicht, wenn Muslime Auto fahren. Wenn es nach ihr ginge (geht es nicht, Anm. d. Red.), dürften Muslime in Deutschland keinen Führerschein machen (dürfen sie aber, Anm. d. Red.). Auch säkulare Muslime nicht. „Heute fahren sie rechts und fünfzig und halten am Zebrastreifen, und morgen sind sie doch wieder streng gläubig,“ steckte sie der Zeitung, die alles druckt, was dem gesunden oder auch leicht kränkelnden Menschenverstand zuwiderläuft, sofern es nur geeignet ist, den linkskulturellen Hegemon sich an den Kopf fassen zu machen. Und wie immer, wenn es um Tuten und Blasen geht, wissen es die am allerbesten, die keine Ahnung davon haben: “Wie geht es zusammen, gläubiger Muslim zu sein und sich an eine Straßenverkehrsordnung zu halten, deren Paragraph 1 das christliche Menschenbild ist? Gilt nicht für Muslime der Islam als einzig wahre Straßenverkehrsordnung?“

Nein (Anm. d. Red.). Doch damit nicht genug: „Ist nicht jeder Muslim zum Heiligen Krieg verpflichtet, bis alle Straßen der Welt nach Mekka führen? Muß nicht jeder Muslim am Steuer fasten, einen Gebetsteppich im Kofferraum haben und einmal im Leben ein Blutbad in der Fußgängerzone anrichten?“.

Dazu einige Anmerkungen unserer Redaktion: Nein, nein, nein und nein.

Kümmelsachsen bekommen neuen Kameltreiber

Qui fuit rex nunc rana est
Petronius Arbiter

Die Fraktionskamele der Poggenburger in Kümmelsachsen müssen sich einen neuen Treiber wählen („Nur die allerdümmsten Kälber …“). Fraktionsburgherr und Froschkönig – demnächst dann also Frosch-Ex-König – Ex-Froschkönig Mustafa „Pile“ Poggenburg wird zurückgetreten. Nicht etwa, weil er zu unsäglich wäre, o nein! Auch nicht, weil er zu kalt, zu feucht, zu schleimig oder zu grün wäre – ist er nicht -, oder die falsche Prinzessin mit in die Fraktion gebracht hätte – hat er nicht. Das paßte schon alles. Unsäglich genug war er ihnen.

Grün, grün – das wäre natürlich schon ein Problem gewesen, grün. Aber das ist er ja nicht.

Sie wollen jedoch einen noch weniger säglichen, und zwar den bisherigen Vizefrosch Kirchner, ein Mann, der sich mit dem Namen eines südamerikanischen Diktators schmückt, aber nicht halb so schmuck aussieht dieser. Statt dessen sieht er Mayer-Völkig gleich, dem Halbsachsen. Was den Poggenburgern als Empfehlung möglicherweise schon ausreicht, das und die Tatsache, daß der neue Treiber zu den Schreihälsen gehört. Die Schreihälse sind eine Gruppierung innerhalb der Partei, die einen Mordsbammel davor hat, mit ihrem Anliegen nicht gehört zu werden – was bei dem Geschrei auch kein Wunder wäre -, weshalb sie permanent pöbelt und schreit und versucht, lauter zu sein als die anderen Schreihälse.

Es funktioniert.

Bei den Biodeutschen repräsentiert sie das, was bei anderen Parteien der „rechte Rand“ genannt wird. Der bei ihnen allerdings sehr breit ist: er umfaßt praktisch alles, ganz linksaußen, links, halblinks, gemäßigt links, nur so ein bißchen links, das Zentrum sowie den ganzen Rest.

Parteiintern spricht man vom „Lungenflügel“.

Poggenburg

Definitionen
piel, pile = steil, gerade, aufrecht
Piel, Pile = Pfeil
Pogge = Frosch
Pöksken, Pögsken = Fröschlein
Poggenbölken, Poggenbölkes = Froschscheckel
Frosch = Fuorsk, Füörke, Pilepogge, Pedde, Pogge, Perro
Kröte = Luork, Patüse, Üöwertaske, Üse
Schwein = Kotte, Stöwer, Swien,
Wörterbuch des Münsterländer Platt; Aschendorff Verlag 2000; Autor Klaus-Werner Kahl

Der Poggenburger ist demnach ein plattgemachtes Amphibium zwischen Milchbrötchenhälften mit Ketchup und Analoggurke, eine eigenwillige Leckerei aus dem Sachsen-Anhaltischen. Mit viel Kümmel eventuell genießbar – na, sagen wir eßbar, ohne Kümmel eher nicht. Wird im Osten viel nachgefragt; normale Menschen sind schon von der bloßen Vorstellung notvegan geworden.

Poggenburg (dt. ‚Froschfeste‘, engl. ‚Frogborough‘, frz. ‚Château Grenouille‘, russ. ‚Nizhniy Vrozhgorod‘, türk. ‚kurbağa kale‘), Vorname Mustafa, Mustafa ‚Pogge‘ Poggenburg hingegen ist ein Politiker der AfD – na, sagen wir Mitglied der AfD. Ob er darüber hinaus noch etwas ist, z.B. Politiker, sei es aus Neigung, aus Berufung, oder von Erwerb, ist strittig. Auch nicht klar ist, ob er aus etwas anderem besteht als Gallert und biodeutscher DNA. Von Interesse ist er weiter nicht.

‚Poggenbürger‘ nennt sich in Sachsen Anhalt die Jugendorganisation der AfD (siehe Bild). Nachdem die Jungen ihren Schwanz abgeworfen haben, gelten sie als vollwertige Mitglieder. Sie können dann nach Belieben herumhüpfen und quaken. Sie tun dies auch.

Poggenbürger – junge AfD-Mitglieder – noch haben sie ihre Schwänze

Gendersprak schweres Sprak!

Ist das wahr? Ist das wirklich wahr? Hat Andreas Nahle – Verzeihung: hat Andrea Nahles mit Bezug auf Merkel tatsächlich von „Götterinnendämmerung“ gesprochen, wie Handelsblatt und Tagesspiegel und teilweise auch die Welt berichten? Oder ist das eine von der FAZ lancierte Erpelin?

Wenn sie das nicht gesagt haben sollte, dann: Schade! – Aber man soll ja immer erst einmal das Beste annehmen – also, wenn sie das tatsächlich gesagt haben sollte, dann möchte ich Andrea Nahles hiermit für den Goetherinnenpreis vorschlagen.

Kind als Keule im Kampf gegen Konkurrenten

Leitkultur à la Gabriel

Kann ich bitte Sebastian Edathy wiederhaben?

Noch ein frauenfeindliches Gedicht

missetäterin
missetäterin und torte

torte
torte und frau vom storch

missetäterin
missetäterin und frau vom storch

missetäterin und torte und frau vom storch und
ein bewunderer

Un poema misógino

für alice salomon
poeme
poeme und spinat

spinat
spinat und wachteln

poeme
poeme und wachteln

poeme und spinat und wachteln und
allerlei spinatwachtel*n im akademischen senat

10 kleine lebensbejahende Ausbreitungstypen

Typische selbstverneinende Europäische Platzhaltertype,
hier als Scherenschnitt abgebildet, um den Leser nicht
zu belästigen

Als jetzt neulich das Bild von diesem selbstverneinenden europiden Platzhaltertyp durch den Äther und die anverwandten Medien rauschte, diesem Halbsachsen und Ex-Dorfrichter, der immer so kahl und bedröppelt in die Gegend blickt, als habe die Katze in seiner Perücke gejungt, und dessen Gericht – Verzeihung: dessen Gesicht – ohne weiteres in der Lage wäre, im Alleingang mit der Mär von der Überlegenheit der weißen Rasse – Verzeihung: Rassisten – aufzuräumen, und zwar mit links, als, wie oben gesagt, dessen Bild durch die Presse mußte, und zwar wegen eines Tweets, dessen Vaterschaft er allerdings nicht anerkennt, der ihm aber wie aus dem – oben bereits mit Grausen erwähnten – Gesicht geschnitten ist, und der zweiffellos aus dessen Laufstall entkam, selbst wenn der Ministrant der Vater sein sollte – Verzeihung: der Praktikant – ich war wohl gerade etwas abgelenkt, weil mir gewisse Geschichten aus dem Dekameron einfallen. Und wenn einem gewisse Geschichten aus dem Dekameron einfallen, dann ist man ja immer etwas abgelenkt, besonders, wenn es sich um ein heimlich gelesenes Dekameron handelt, zu einer Zeit, da man selbst im Ministrantenalter war.

Hihihihihi. Selber schuld! Da hat er jetzt zum Spott auch noch das Geweih.

Aber nun zu dem, was mir einfiel, beziehungsweise was ich mich fragte, als das Bild das Web verschmuddelte: Wozu, fragte ich mich, läßt man sich dem rechten Flügel der Völkigen zurechnen, nämlich dem rechten Flügel von Björn Höckebein, dem Unglücksraben – Verzeihung: Unheilsraben -, wenn man dann zu deppert ist, sich an besagtem Raben ein Beispiel zu nehmen? Ist das die weiße Unüberlegtheit? Wie schwer muß es sein, von einem Mitmenschen, den man rassistisch beleidigen möchte, per „kleiner halblebensbejahender afrikanischer Ausbreitungstyp“ zu reden, wie Höckebein das vor- und sich damit unangreifbar gemacht hat? Und wie ich mich noch so frage und mir sage, daß das doch wirklich nicht so schwer sein kann, fällt mir meine allererste Lektüre ein, lange vor dem Dekameron, nämlich das Buch „Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch'“ – stark holzhaltig, noch von der Britischen Besatzungsbehörde lizensiert und mit Scherenschnittvignetten illustriert, was dafür sorgte, daß praktisch keine Weißen drin vorkamen, wovon mancher profitiert haben mag, ist doch der Scherenschnitt gewissen Quarkfiguren nicht nur moralisch, sondern auch ästhetisch überlegen -, und wer da in der Kutsch fuhr, bevor er unten durchrutschte, woraufhin dann alle futsch waren, das war denn auch der letzte von ursprünglich 10 kleinen lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstypen, und zwar in dem Zählreim „10 kleine lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstypen“. Und wie ich noch dabei bin, dieses Lied aus dem Internet zu ziehen, es im Höckebeinschen Sinn aufzubereiten und 10fach in die Welt hinauszutweeten, da denke ich mir, Moment, denke ich mir, willst Du wirklich 10 und seien es noch so kleine unschuldige afrikanische Kinder mir nichts dir nichts umkommen lassen? Hast du das als Kind nicht ausreichend getan, rauf und runter nämlich, unter Zuhilfenahme deiner damals noch recht kurzen Fingerchen und Zeh’n? Wäre es nicht vielmehr an der Zeit, sich die selbstverneinenden europiden Platzhaltertypen vorzunehmen, und wäre das nicht auch eher im Sinne jenes völkigen Selbstverneiners, dessen anderes großes Vorbild nächst Höckebein jener geisteskranke Abendlandretter von Utoya ist, der seinerzeit in weißer Überheblichkeit geglaubt hatte, im Alleingang mit den Europiden aufzuräumen das Zeug zu haben, und zwar mit rechts?

Dazu hatte er allerdings dann doch beide Hände gebraucht und war trotzdem nicht fertig geworden. Anders als mein erster Tweet, doch als der fertig war:

Zehn kleine selbstverneinende Platzhaltertypen
Die saßen einst beim Wein
Dem einen schnappt‘ die Leber ab
Da waren’s nur noch neun.
Ein klein, zwei klein, drei klein,
Vier klein, fünf klein selbstverneinende Platzhaltertypen
Sechs klein, sieb’n klein, acht klein,
Neun klein, zehn klein selbstverneinende Platzhaltertypen

paßte er nicht in das Twitterrohr; nach „Neun klei“ in der letzen Zeile war Schluß. Außerdem störte mich der doch recht holperige Rhythmus nicht weniger als der fehlende Reim. Der Inhalt geht schon in Ordnung. Es ist ja bei den politischen Parodien von Ten Little Injuns so, daß es in der ersten Strophe heißt: Der eine machte Goebbels (oder Ulbricht, die beiden tun sich da nichts) nach / Da war’n es nur noch neun. Das möchte ich gerne vermeiden. Jemanden einzulochen, weil er politisch Mächtigere verspottet, ist rationales Verhalten, auch wenn es abzulehnen ist. Die kleinen Indianer aber – die es in Deutschland nicht gab, weshalb der Deutsche sie in der Nachdichtung durch andere Ethnien ersetzte, die es zu seiner Zeit bei ihm zwar auch nicht gab, die er aber zu Zählreimzwecken brauchte, damit er sie dezimieren konnte -, wurden einfach nur so abgemurkst, ohne jeden vernünftigen Grund.

Ein Schicksal, das ich meinen europiden Platzhaltertypen auch gern angedeihen lassen würde. Nur so und ohne Grund. Und schon weiß ich mir Raths:

Neun kleine Höckebein‘
Krakeelten durch die Nacht
Vorbei kam Nachtbuslinie 3
Da waren’s nur noch acht.
Ein klein, zwei klein, drei klein,
Vier klein, fünf klein Höckebein‘,
Sechs klein, sieb’n klein, acht klein,
Neun klein, zehn klein Höckebein‘.

Acht kleine Höckebein‘
War’n stark zurückgeblieben
Das eine blieb so stark zurück –
Da waren’s nur noch sieben.
Ein klein…

Sieben kleine Höckebein‘
Probierten Cybersex
Dem einen schwand das Rückenmark
Da waren’s nur noch sechs.
Ein klein…

Sechs kleine Höckebein‘
Die litten stark an Dünnf-
iff (eins fiff gar die Seel‘ mit raus)
Da waren’s nur noch fünf.
Ein klein…

Fünf kleine Höckebein‘
Die gingen mal zum Bier
Da kam die NPD herein
Da waren’s nur noch vier.
Ein klein…

Vier kleine Höckebein’
Die spielten gerne »Rei-
se nach Jerusalem«, doch Stüh-
le hatten sie bloß drei.
Ein klein…

Drei kleine Höckebein‘
Die machten ein Geschrei
Um Eier für ein Omelett
Dabei ging eins ent-zwei.
Ein klein…

Zwei kleine Höckebein‘
Auf Pirsch aufs wilde Schwein
Gerieten in ’ne Keilerei
Da gab es nur noch ein’n.
Ein klein…

Ein kleiner Höckebein
Der twitterte ’nen Tweet
Da kam die Twitterpolizei
Und nahm den Tweeter mit.
Ein klein…

Nun ist mir doch noch ein politischer Vers dazwischengeraten, mach einer was! An Reim und Rhythmus habe ich aber nichts mehr auszusetzen.

Zehn Höckebeine allerdings, so klein sie auch sein mögen, sind nichts, was man einem eben erst von einer Magenverstimmung Genesenen zum Frühstück würde anbieten wollen, solange noch Haferschleim oder ein wenig Milchsuppe da sind. Selbst wenn es mit jedem Vers weniger werden, so sind es doch – über die Verse summiert – Stücker 55. Gut daß sie alle weg sind!

Die Welt von einzelnen Höckebeinen zu befreien ist vergleichsweise einfach, erfordert aber die Mitarbeit des Höckebeins. Es braucht dazu

  • Eine Tante
  • Likör
  • Heidelbeerkompott, Plättbrett und frisch gebügelte Wäsche (optional)
  • der Tante künstliches Gestricke
  • einen glatten Tisch
  • Geduld

Nähere Anleitung findet man ebenfalls in meiner Jugendlektüre:

Was indes der Tante künstliche Moral von der Geschicht angeht, so gibt es diese – vermittels des „Drum“ behauptete – Ursache-Wirkung-Relation hinsichtlich Bosheit und nachfolgender Gerechtigkeit in dieser Welt leider nicht. Leider!

Nein, liebe Tante, liebe Tanten (ich schließe die meinigen gleich mit ein), ihr meint es gut, aber ihr irrt: die Rechtschaffenheit, sie triumphiert nicht, die Gemeinheit, sie sitzt in Land- und Bundestagen und fährt Diäten ein. Eure Predigten sind, was sie sind: Predigten, und Predigten bedürfen der Bekräftigung durch ein nachgestelltes „So möge es sein“:

Amen.